6 Sätze, die Mainzer nie sagen würden

Ob beim Marktfrühstück, an Fastnacht oder im Stadion: Es gibt einfach bestimmte Sätze, die Mainzer nie sagen würden.

6 Sätze, die Mainzer nie sagen würden

Echte Mainzer erkennt man nicht nur an ihrem Wissen, sondern auch daran, was sie sagen. Wir stellen Euch 6 Sätze vor, die ganz sicher nicht dazugehören.

„Wenn ich mal Party machen will, gehe ich nach Wiesbaden“

Man hört es immer wieder: In Mainz war früher mehr los. Das „50 Grad“ weg, die Planke Nord weg, der „Star Club“ bis auf weiteres geschlossen. Doch auf die Idee, deshalb zum Feiern nach Wiesbaden zu fahren, kommen wohl die wenigsten.

Denn von der größeren Stadt auf der anderen Seite des Rheins kann man eine Sache sicher nicht sagen: dass drüben mehr los ist als in Mainz. Der ein oder andere Mainzer fährt aber zum Feiern gerne mal nach Frankfurt. Doch auch dort würden sie folgendes wohl nie sagen:

„Mach mal mehr Wasser in die Weinschorle, bitte“

Während anderswo in Deutschland eine Weinschorle zu 50 Prozent aus Sprudelwasser und zu 50 Prozent aus Wein besteht, gelten in Mainz andere Regeln. Ein Video von „Das Ding“ zeigt den Unterschied sehr treffend:

Der Meenzer Schoppe kann gar nicht genug Weißwein haben. Wenn Ihr also den Satz „Mach mal bitte mehr Wasser in die Weinschorle, bitte“ hört, kommt er sicher von einem Auswärtigen.

„Ich bin vollkommen zufrieden damit, wie die Saison von Mainz 05 bisher verläuft“

Diese Haltung war mal. Seit Mainz 05 mit Jürgen Klopp und Thomas Tuchel auf einer Welle des Erfolgs schwamm, sind die Ansprüche gestiegen. Ein Mittelfeldplatz ist nicht mehr gut genug für viele Fans, nach einer Niederlage wird gerne mal der Rauswurf des Trainers gefordert.

Den folgenden Satz dürfte man auch eher selten in Mainz hören: „Am Bruchweg war alles schlechter.

„AKK gehört zu Wiesbaden“

Stattdessen hört man in Mainz sehr oft den Satz: „Rechts des Rheins ist auch noch Mainz.“ Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Wiesbaden die treuhändische Verwaltung über Amöneburg, Kostheim und Kastel (AKK) übernommen. Doch für die meisten Mainzer gehören die drei Stadtteile immer noch zu Mainz. Das Problem: Der Rhein trennt nicht nur Mainz und Wiesbaden, sondern auch Hessen und Rheinland-Pfalz. Deshalb dürfte es noch lange dauern, bis AKK wieder zu Mainz zurückkommt.

„Alaaf!“

Niemand, wirklich niemand, ruft bei der Mainzer Fastnacht „Alaaf“. Auch „Kamelle“ werden beim Rosenmontagsumzug nicht geworfen.

Genauso verpönt sind die Begriffe „Fasching“ und „Karneval“ für Fastnacht. Da gibt es allerdings zwei Ausnahmen: Mainz 05 ist ein Karnevalsverein und Fastnachtsclubs wie der MCV (Mainzer Carneval-Verein) ebenfalls.

„Beim Marktfrühstück ist mal wieder nichts los“

Seit Jahren wird das Marktfrühstück immer voller und selbst wenn mal etwas weniger los ist wie am vergangenen Wochenende kommen noch Tausende. Ob der Hype so schnell wieder abebbt? Eher unwahrscheinlich.

(mm)

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