Die Mainzer „Nachtstreife 2.0“ startet ab Oktober

Auf die „Nachtstreife“, die im Herbst 2020 ausgestrahlt wurde, folgt etwa zwei Jahre später die „Nachtstreife 2.0“.

Die Mainzer „Nachtstreife 2.0“ startet ab Oktober

Die SWR-Dokuserie „Nachtstreife“ begleitet Mainzer Polizisten in der Nachtschicht und gewährt laut Angaben des Senders einen authentischen Einblick in die Polizeiarbeit. Nach dem Erfolg der ersten Staffel soll nun bald die zweite folgen. Die genauen Sendetermine für die „Nachtstreife 2.0“ stehen noch nicht fest, „wir befinden uns hier noch in der Planungs- und Produktionsphase“, sagt Jürgen Ruf, von der Hauptabteilung Kommunikation gegenüber Merkurist.

Geplant sei aber, die „Nachtstreife 2.0“ von Mitte/Ende Oktober an in der ARD-Mediathek sowie im SWR Doku Channel auf Youtube zu starten. Etwas später ist dann die Ausstrahlung im SWR Fernsehen vorgesehen. Es wird sechs neue Folgen von jeweils 45 Minuten geben.

Zweite Staffel sollte bereits im Frühsommer 2022 starten

Ursprünglich sollte die zweite Staffel bereits im Frühsommer 2022 starten. „Wegen Corona hatten wir etwas mehr Drehtage als bei der letzten Staffel und die Produktion verzögerte sich wegen der Corona-Bedingungen“, berichtet Ruf. So blieb das Nachtleben wegen der Einschränkungen lange weitgehend ruhig, es gab für die Polizei weniger Einsätze als sonst und damit auch weniger Inhalte zu filmen.

In Staffel 2 gibt es zum Teil eine andere Besetzung (wir berichteten), da sich einige der Protagonisten der letzten Staffel beruflich verändert haben. Diese Geschichten werden aber in der neuen Staffel mit erzählt– „also der Zuschauer erfährt, was mit den ‘alten’ Protagonisten passiert und lernt die neuen so auch auf authentische Art kennen“, erzählt Ruf.

Mehrere Polizeidienststellen begleitet

Mehr als 50 Nachtschichten der Mainzer Polizei wurden begleitet, verteilt auf die folgenden vier Polizeidienststellen: Autobahnpolizeistation Heidesheim, Kriminaldauerdienst, Altstadtwache und Neustadt. Ein Drehbuch gibt es nicht, die Realität gibt die Geschichten vor. Es werde aber reflektierende O-Töne der Polizisten geben, die die Situation, die sie erlebt haben, aus ihrer Sicht einordnen. „Wir wollen den polizeilichen Alltag ganz bewusst aus der Perspektive derer erzählen, die ihn erleben“, sagt Ruf.

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