Plant Tegut einen „Teo“-Mini-Markt in Mainz?

Mainz erfüllt einige Standort-Kriterien, die für ein neues Supermarkt-Konzept von Lebensmittelanbieter „Tegut“ maßgeblich sind. Der Mini-Markt „Teo“ soll in den kommenden Jahren bundesweit etabliert werden.

Plant Tegut einen „Teo“-Mini-Markt in Mainz?

Die Supermarkt-Kette Tegut ist weiter auf Expansionskurs. So wird unter anderem im Landkreis Mainz-Bingen im kommenden Jahr eine weitere Filiale des Unternehmens eröffnen (wir berichteten). Doch nun geht Tegut auch noch mit einem völlig neuen Ladenkonzept mit Namen „Teo“ an den Start. Bis Ende 2021 plant die Supermarktkette bis zu zehn solcher Märkte in Deutschland. Mainz würde sehr gut ins Schema passen.

„Teo“ - Einkaufen auf 50 Quadratmetern

Bei „Teo“ handelt es sich um einen Kleinstladen mit 50 Quadratmetern Fläche, in dem 950 Produkte für den täglichen Bedarf erhältlich sind. Feste Ladenöffnungszeiten wird es nicht geben. Durch „digitale Verkaufstechnologien“ können Kunden im „Teo“ rund um die Uhr einkaufen. Das Konzept soll somit Einkaufen ohne Planung, Anfahrtswege und Zeitverlust ermöglichen.

Wie „Tegut“ angibt, reagiert das Unternehmen „mit diesen völlig neuen Shops auf die veränderten Konsum-, Lebens- und Arbeitsgewohnheiten der Menschen und deren Bedürfnisse“. So müssten Kunden ihre Einkäufe nicht mehr bis ins Detail aufwändig planen und überlegen, wann sie zum Supermarkt fahren. Durch die Standorte von „Teo“ könnten die Menschen wesentlich flexibler ihren Einkauf in die Zwischenräume ihres Tagesablaufs legen, zum Beispiel auf Arbeits-, Schul- und Freizeitwegen - und das quasi rund um die Uhr, so das Unternehmen.

Potenzielle Standorte für den Mini-Markt

Laut „Tegut“ werden die neuen Shops in den kommenden Monaten und Jahren genau in den Regionen und städtischen Zwischenräumen installiert, bei denen man ‘im Vorbeigehen’ einkaufen kann. So sollen die Märkte dort entstehen, wo der klassische Supermarkt zu groß ist. Dies sind Neubaugebiete sowie vor öffentlichen Einrichtungen, wie Kliniken und Universitäten und auch an Verkehrsknotenpunkten oder auch auf Firmengeländen.

Mainz würde beispielsweise unter anderem mit seinen Universitätstandpunkten und Kliniken gut in das Schema passen. Ob Mainz aber tatsächlich in den kommenden Jahren einen „Teo“ bekommt, ist zwar nicht ausgeschlossen, aber momentan noch kein Thema für die Supermarkt-Kette „Tegut“. Auf Anfrage von Merkurist teilt das Unternehmen lediglich mit, dass aktuell noch keine Filialen des Mini-Markts in Mainz und Umgebung geplant seien. Eine endgültige Absage an den Standort Mainz ist dies allerdings nicht.

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