Kaufland bekundet Interesse an Real-Märkten

Der Verkauf der „Real“-Supermärkte ist in den letzten Zügen. Weiterhin ungeklärt ist die Frage, was mit den Märkten passiert. Die Supermarktkette „Kaufland“ hat indes bereits Interesse bekundet.

Kaufland bekundet Interesse an Real-Märkten

Der Verkauf der Supermarkt-Kette „Real“ ist so gut wie durch. Am Dienstagmorgen erklärte ein Sprecher des Mutterkonzerns Metro, die Gespräche mit dem potenziellen Käufer, dem Immobilieninvestor „x+Bricks“, seien die Gespräche bereits weit fortgeschritten und eine grundsätzliche Einigung erzielt. Lediglich die Unterschriften fehlen noch.

Wenn die 277 deutschen Märkte verkauft sind, sollen sie in verschiedenen Schritten saniert, verkauft oder geschlossen werden. Wie sich dies in Anteilen niederschlägt, ist noch nicht bekannt. Zuletzt war die Rede davon, dass 40 bis 50 Filialen als „Real“ weitergeführt werden sollen. Es sollen aber auch Märkte geschlossen werden, nach „WAZ“-Informationen soll dies aber wohl weniger als 30 Märkte betreffen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, hat die Supermarkt-Kette „Kaufland“ bereits Interesse bekundet. Bis zu 100 Filialen könnte das Unternehmen übernehmen, wie Klaus Gehring, Chef der Schwarz Gruppe, zu der auch Kaufland gehört, öffentlich erklärte. Die Mitarbeiter könnten in den neuen Märkten weiterbeschäftigt werden. Bevor Kaufland neue Filialen eröffnen kann, müssen allerdings einige „Real“-Märkte saniert werden.

Auch „Edeka“ ist laut Medienberichten an einer Übernahme von Filialen interessiert. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen bereits Interesse daran bekundet. Auch denkbar ist ein Umbau von Filialen zu „Mini-Mall“ denkbar, wie Chip.de berichtet. Darin könnten Fitnessstudios, Baumärkte, Postfilialen und kleinere Supermärkte unterkommen. (js)

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