Erhöhte Waldbrandgefahr für Mainz und Rheinhessen

Wegen des trockenen Wetters steigt die Gefahr von Waldbränden. Auch für Mainz und Rheinhessen ist das Risiko erhöht.

Erhöhte Waldbrandgefahr für Mainz und Rheinhessen

Dichter Rauch, eine gesperrte Autobahn: Am Wochenende ist bei Mehlingen nahe Kaiserslautern bereits ein Wald in Flammen aufgegangen. Auch für Mainz meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine erhöhte Waldbrandgefahr.

Demnach gilt ab Montag (27. April ) an der Station in Mainz-Lerchenberg Stufe 3 von 5 und demnach eine „mittlere Gefahr“. Ab Donnerstag steigt das Risiko auf Stufe 4. Für Worms gilt Stufe 4 bereits ab Mittwoch. In Weinbiet bei Neustadt/Weinstraße gilt ab Mittwoch sogar die höchste Waldbrandstufe 5 und damit eine „sehr hohe Gefahr“. Auch der „Graslandfeuerindex“, also die Gefahr von Feuer auf offener Fläche, ist erhöht.

„Kritische“ Situation

Ab Stufe 3 gilt die Situation als „kritisch“, in der Regel werden dann bestimmte Regeln festgelegt. Verboten ist unter anderem das Grillen im und am Wald sowie an öffentlichen Feuerstellen. Auch Anwohner, deren Grundstücke an den Wald grenzen, dürfen hier kein Feuer mehr zünden.

Ab Stufe 4 wird die Nutzung des Waldes stark eingeschränkt. Öffentliche Straßen und Wege durch oder entlang des Walds dürfen nicht verlassen, Park- und Stellplätze können gesperrt werden. Bei Stufe 5 wird der Wald komplett gesperrt.

Der Großteil der Waldbrände wird durch Brandstiftung verursacht. Dazu gehören etwa achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, unsachgemäß entsorgtes Grillglut oder liegengelassener Müll.