Frauenquote bei Top-Posten in Mainzer Kommunalunternehmen gering

9,3 Prozent der Führungspositionen weiblich besetzt

Frauenquote bei Top-Posten in Mainzer Kommunalunternehmen gering

Der Anteil von Frauen in der Geschäftsführung, -leitung und im Vorstand von kommunalen Unternehmen ist in Mainz gering. Das ergibt eine Studie der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

26 Unternehmen wurden in Mainz untersucht, die Frauenquote liegt hier bei 9,3 Prozent. Schon 2019 sagte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) in der „Zeitschrift für Kommunalwirtschaft“ dazu: „Hier gibt es beim Frauenanteil in den Chefetagen noch Nachholbedarf, auch bei den Kommunalen brauchen wir mehr Frauen in den Vorstandsetagen.“

Etwas besser schneidet in der Studie Wiesbaden ab. Hier wurden 24 Unternehmen untersucht, die Quote liegt bei 19 Prozent. Bundesweiter Spitzenreiter ist Offenbach. Dort sind mehr als die Hälfte der Posten mit Frauen besetzt. In Frankfurt am Main liegt die Quote bei etwa 13 Prozent.

Untersucht wurden im Frühjahr dieses Jahres 1469 öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke oder Krankenhäuser in 69 Städten deutschlandweit. Die gesamte Studie mit dem Titel „Frauen in Top-Managementorganen öffentlicher Unternehmen - ein deutschlandweiter Städtevergleich“ könnt Ihr hier nachlesen. (mo)

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