Das sind die angesagtesten Orte in Mainz

Welche Straßen, Plätze und Viertel in Mainz sind die angesagtesten? Wo zieht es die Leute am Wochenende und unter Woche hin? Wir stellen Euch die Mainzer In-Plätze vor.

Das sind die angesagtesten Orte in Mainz

Mainz lebt auf seinen Plätzen - das weiß man nicht nur wegen des bekannten Sommer-Festivals in der Mainzer Innenstadt. Doch auf welchen Plätzen lebt Mainz unter der Woche und am Wochenende? In unserer neuen Serie stellen wir Euch die beliebtesten Plätze, Straßen und Viertel in Mainz vor.

Bleichenviertel

Kneipen, Restaurants und Multi-Kulti: Das Bleichenviertel ist eine der spannendsten Gegenden in Mainz. Das Leben findet hier aber weniger auf der Straße statt, sondern in den Lokalen. Vor allem portugiesische Kneipen prägen das Bild: zum Beispiel „A Tasquinha“, „Karamel“ oder die „Lima-Bar“. Doch auch ganz andere Richtungen sind im Viertel vertreten, etwa die Metalkneipe „Good Time“ oder das LGBT-Lokal „Bar jeder Sicht“.

Auch einmalig in Mainz: die Gastro-Gemeinschaft am Neubrunnenplatz. Die Kellner der umliegenden Restaurants bringen den Gästen der „Zeitungsente“ das Essen an den Tisch.

Gartenfeldplatz

Der Gartenfeldplatz wurde schon von einer Zeitschrift zu einem der hippsten Ecken in Deutschland gewählt. Auf einer überschaubaren Fläche hat er alles, was zu einem In-Platz dazugehört. Und das schon seit längerer Zeit: Denn das Café „Annabatterie“, der „Schrebergarten“, die Buchhandlung „Bukafski“ und das Neustadteis („N’Eis“) eröffneten alle im Zeitraum 2011 bis 2013. In den letzten Jahren kamen beispielsweise die Pizzeria „Cremina“ und die Bierbar „Teilchen & Beschleuniger“ hinzu.

Doch der Platz ist mehr für Sonnenanbeter als für Nachtschwärmer geeignet. Sobald die Sonne rauskommt, sitzen junge Familien am Spielplatz, Pärchen vor den Cafés und der Rest steht in der Schlange vom „N’Eis“.

„Schon Schön“-Meile

Norbert Schön und Maribel Arnau haben sich rund um den Club „Schon Schön“ einen eigenen kleinen Kiez aufgebaut. 2010 eröffnete der Club, 2011 das „Café Blumen“ und in diesem Jahr schließlich der Salon „3Sein“. Bis spätabends sitzen die Gäste vor oder in den Lokalen, um schließlich zu 90er, Indierock oder Hip-Hop in den Morgen zu tanzen.

Sollte schräg gegenüber der Ernst-Ludwig-Platz wirklich zum schicken Schlosspark umgewandelt werden, könnte die ganze Ecke in einigen Jahren zum „Place to be“ werden.

Liebfrauenplatz

An manchen Samstagen scheint es so, als würde ganz Mainz nur aus einem Platz bestehen: dem Liebfrauenplatz. Denn um das Marktfrühstück ist in den letzten Jahren ein richtiger Hype entstanden. Nicht jeder freut sich darüber, zum Beispiel umliegende Gastronomen und Geschäfte, doch für die meisten ist das Marktfrühstück mittlerweile ein Großereignis mit einer Strahlkraft, die weit über Mainz hinausgeht. Oberbürgermeister Michael Ebling sagte kürzlich im Merkurist-Interview: „Ich glaube, halb Deutschland beneidet uns darum.“

Was sind Eure In-Plätze in Mainz? Postet sie als Kommentar unter den Snip. (ps)

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