Mainz unter den Top 25 Städten mit der schlechtesten Stadtluft

Auch Wiesbaden und Frankfurt unter den Top 25

Mainz unter den Top 25 Städten mit der schlechtesten Stadtluft

Die Luft in den deutschen Städten hat sich im Jahr 2019 verbessert. Das teilt das Umwelt Bundesamt (UBA) mit. Das gilt allerdings nicht für die Städte Mainz, Wiesbaden und Frankfurt: Die drei Städte aus dem Rhein-Main-Gebiet sind unter den 25 Städten, die noch immer über dem Grenzwert liegen.

„Überschreitungen des NO2 (Stickoxid)-Jahresmittelgrenzwertes treten ausschließlich an viel befahrenen Straßen in Ballungsräumen und Städten auf“, heißt es in der Mitteilung des Bundesamtes. An 20 Prozent aller verkehrsnahen Messstationen haben die NO2-Konzentrationen im Jahr 2019 den Grenzwert von 40 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) im Jahresmittel überschritten.

Die Landeshauptstadt Mainz steht im Vergleich der drei Rhein-Main-Städten allerdings noch am besten da: Mit 42 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen sie knapp über dem Grenzwert. In Wiesbaden am Messpunkt in der Schiersteiner Straße lag der Wert im Jahr 2019 bei 45, in Frankfurt sogar bei 51 Mikrogramm pro Kubikmeter. Damit ist Frankfurt unter den Top 5 der Städte mit dem schlechtesten Stickoxid-Wert.

Besonders weit über dem Grenzwert liegt die bayerische Landeshauptstadt München mit 63 µg/m³ im Jahresmittel. Doch auch wenn 25 Städte noch immer über dem Grenzwert liegen, die generelle Auswertung fällt sehr positiv aus: „Die Luft in deutschen Städten wird sauberer, die Entwicklung der Luftqualität weist bundesweit in die richtige Richtung. Das zeigt: Umweltpolitik wirkt“, sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). Software-Updates und neue, abgasärmere Pkw sowie Maßnahmen vor Ort haben laut UBA erheblich zur Reduzierung der Stickstoffbelastung beigetragen. (pk)

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