Aufatmen in der Mainzer Neustadt? Erweiterung des Anwohnerparkens

Die Parkplatzsituation in der Mainzer Neustadt könnte sich für Anwohner womöglich im kommenden Jahr etwas entspannen. Die Stadt will neue Bewohnerparkgebiete ausweisen.

Aufatmen in der Mainzer Neustadt? Erweiterung des Anwohnerparkens

Mit der Einführung von zwei neuen Bewohnerparkgebieten in der Mainzer Neustadt will die Stadt das Angebot für das Anwohnerparken erweitern. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden zum 1. Februar sowie zum 2. Mai 2022 die vorhandenen Bewohnerparkgebiete N1 bis N4 um weitere Areale nordwestlich der Goethestraße ergänzt.

Gebiete N5 und N6 kommen

Dadurch sollen alle Anwohner der Neustadt entlastet werden, so die Stadt. Im Bereich zwischen Goethestraße, Rheinallee, Kaiser-Karl-Ring und Barbarossaring kommen die zwei weiteren Bewohnerparkgebiete N5 und N6 hinzu.

Das neue Bewohnerparkgebiet „N5“ erstreckt sich von der Goethestraße über den Barbarossaring und den Kaiser-Karl-Ring bis zur Kreyßigstraße. Dabei stellt die Kreyßigstraße die Grenze zum neuen Bewohnerparkgebiet „N6“ weiter nördlich dar. Die öffentlichen Stellplätze auf der Seite des Polizeipräsidiums sind noch dem Gebiet N5 zugeordnet. Darüber hinaus sind auch die Areale zwischen Barbarossaring und den Bahnanlagen im Gebiet N5 enthalten (Barbarossastraße, Hohenstaufenstraße, Werderstraße). Das Gebiet N6 schließt sich daran an, begrenzt von den Kaiser-Ringen, der Rheinallee und ebenfalls der Goethestraße mit ihren bislang ungeregelten Stellplätzen.

Einführung „zeitlich entzerrt“

Aus organisatorischen Gründen werden die neuen Gebiete „zeitlich entzerrt“ eingeführt, erklärt die Stadt. Den Anfang macht das Areal N5 am 1. Februar. Berechtigte mit Bewohnerparkausweis können ab diesem Tag im Bereich N5 weiterhin uneingeschränkt parken. Ein Anspruch auf einen Stellplatz besteht aber nicht.

Für Besuch und Kundschaft stünden die vorhandenen öffentlichen Stellplätze überwiegend - mittels Parkscheibe - für 1,5 Stunden zum Parken zur Verfügung. An einigen wenigen Stellen werde das Parken durch Parkscheinautomaten geregelt, an denen für maximal zwei Stunden geparkt werden darf. Auf circa 60 Stellplätzen entlang der Goethestraße bis Höhe Kreyßigstraße könne zudem an Parkscheinautomaten bis zu zehn Stunden Parkzeit das Fahrzeug abgestellt werden, erläutert die Stadtverwaltung. Diese Regelungen gelten analog dann auch für das ab dem 2. Mai 2022 geltende Bewohnerparkgebiet N6.

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