Dreyer plant Verschärfung der Corona-Maßnahmen im Innenbereich

Es soll früher zu 2G-Maßnahmen kommen

Dreyer plant Verschärfung der Corona-Maßnahmen im Innenbereich

Die Regierung von Rheinland-Pfalz will den bislang gültigen Corona-Warnstufenplan überarbeiten. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

Demnach gilt es laut Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) vor allem, früher als bisher 2G-Maßnahmen einzuführen. Betroffen von den Verschärfungen sei dann vor allem der Innenbereich, auch Änderungen bei den Tests an Schulen soll es geben. Einige Politiker fordern, dass sich alle ungeimpften Schüler drei Mal pro Woche testen sollen, um erneute Schulschließungen zu vermeiden. Bei geimpften Schülern sei ein Test einmal die Woche angebracht.

Für die Kitas, fordert etwa CDU-Fraktionschef Christian Baldauf, soll es regelmäßige PCR-Lollitests geben. Ab Warnstufe 2 sollten sich ungeimpfte Erzieher und Lehrer täglich testen lassen. Im Außenbereich sollen die bestehenden Regelungen erhalten bleiben. „Wir sind in Rheinland-Pfalz in der Warnstufe eins – seit längerer Zeit", so Dreyer. Sorgen würden ihr die hohen Zahlen in Sachsen, Thüringen und Bayern machen. Daher sei wichtig, frühzeitig zu reagieren.

Aktuell gilt in Rheinland-Pfalz ein System mit drei Stufen. Von ihnen hängt ab, welche Maßnahmen beschlossen werden. Die Stufen richten sich nach der Zahl der Corona-Neuinfektionen, die der neu in Krankenhäusern aufgenommenen Covid-19-Patienten und dem Anteil der Intensivbetten, die Covid-19-Patienten zur Verfügung stehen. Bis nächste Woche, so Dreyer, soll der Stufenplan überarbeitet werden. Am kommenden Dienstag sollen nach der Kabinettssitzung Einzelheiten bekannt gegeben werden. Dass die Bundesregierung offensichtlich die kostenlosen Bürgertests wieder einführen wolle, befürworte Dreyer.

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