Ministerin erklärt: So soll die Schul- und Kita-Schließung ablaufen

Notfallbetreuung in Schulen und Kitas

Ministerin erklärt: So soll die Schul- und Kita-Schließung ablaufen

Seit Freitag steht fest: Rheinland-Pfalz schließt ab Montag, 16. März, alle Schulen und Kitas - bis zum 17. April (Ende der Osterferien). Auf einer Pressekonferenz am Nachmittag erklärte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) ihren Plan im Detail.

Wichtig ist: Sowohl in Kitas als auch in Schulen werden Notfallbetreuungen zu den regulären Öffnungszeiten eingerichtet. Diese sind bevorzugt für Kinder gedacht, deren Eltern in der Pflege, Sicherheit oder Daseinsvorsorge arbeiten und ihre Kinder nicht betreuen können. Förderschulen werden auch weiterhin ihren Betrieb aufrecht erhalten. Eltern könnten in der Kürze der Zeit keine Pflegeversorgung für beeinträchtigte Kinder gewährleisten - hier werde in den Förderschulen besonders auf Hygiene geachtet, so Hubig.

Lehrer sollen in die Schulen

Lehrkräfte sind auch am Montag grundsätzlich zur Anwesenheit in ihren Schulen verpflichtet. Lehrer, die zu Risikogruppen gehören oder vorerkrankt sind, sollen Rücksprache mit Ärzten und der Schulaufsicht halten. Sie könnten ihren Dienst auch von zu Hause ausüben, so Hubig. In den Schulen sollen am Montag Dienstbesprechungen stattfinden. Dabei soll beraten werden, wie der Unterricht in den kommenden Tagen und Wochen trotz der besonderen Situation weitergehen kann.

Die ab Montag anstehenden Abiturprüfungen sollen wie geplant stattfinden. In Schulen, in denen keine ordnungsgemäßen Prüfungen ablaufen können, sollen diese um eine Woche auf den 23. März verschoben werden. Die Zulassungen von Abschlüssen sowie der Übergang in Ausbildungen soll möglichst reibungslos verlaufen, so Hubig.

Wer Fragen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz hat, kann sich unter der Hotline mit der Nummer 0800-5758100 melden. Weitere Informationen gibt es auch hier. (df)

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