Stiko empfiehlt Impfung ab 12 Jahren

Damit ändert die Kommission ihre Empfehlung von Anfang Juni.

Stiko empfiehlt Impfung ab 12 Jahren

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt jetzt auch 12- bis 17-Jährigen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das geht aus einem Beschlussentwurf am heutigen Montag (16. August) hervor. Damit aktualisiert die Stiko ihre vorherige Empfehlung von Anfang Juni. Damals hieß es, es sollten zunächst nur Jugendliche mit Vorerkrankungen gegen das Coronavirus geimpft werden.

Auf Grundlage neuer Daten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit fast zehn Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen, könnten mögliche Risiken der Impfung für die Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren jetzt zuverlässiger beurteilt werden, so das Gremium.

Man sei zu dem Entschluss gekommen, dass „zum gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor. Änderungen sind in Abstimmung mit den Bundesländern und Fachkreisen noch möglich, bevor die endgültige Impfempfehlung veröffentlicht wird.

Die Kommission sprach sich aber am Montag ausdrücklich dagegen aus, dass die Impfung bei Kindern und Jugendlichen „zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird“. Unverändert solle die Impfung außerdem nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko durchgeführt werden.

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