Millionen-Förderung für Wohnungs-Modernisierung in Mainz

Die Mainzer Stadtwerke modernisieren mehrere Wohnungen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit einer Millionenförderung. So günstig sollen die Mieten künftig sein.

Millionen-Förderung für Wohnungs-Modernisierung in Mainz

Die Mainzer Stadtwerke (MSW) AG erhalten für die Modernisierung von acht Mietwohnungen in Mainz-Finthen ein Darlehen von rund 1,4 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Tilgungszuschuss von etwa 560.000 Euro. Das gaben Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen (SPD) und die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) bekannt.

Das Geld fließt in die Modernisierung von acht bestehenden Mietwohnungen in der Mühltalstraße. Die Wohnungen sollen klimagerecht umgebaut werden und sind für 20 Jahre an Haushalte mit mittleren Einkommen gebunden.

„Gerade in der wachsenden Landeshauptstadt Mainz sind steigende Mieten und knapper Wohnraum eine große Herausforderung“, so Ahnen. Mit der Förderung werde nicht nur bezahlbarer Wohnraum gesichert, sondern zugleich in moderne und nachhaltige Wohnungen investiert.

Pilotprojekt für Mitarbeiterwohnungen

Bei den Wohnungen handelt es sich um ein Angebot der Mainzer Stadtwerke für aktive und ehemalige Mitarbeiter sowie deren Hinterbliebene. „Für uns ist dieses Angebot wichtig, um die MSW als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Daniel Gahr. Die Gebäude aus den 60er und 70er Jahren sollen energetisch auf den Effizienzhausstandard 55 gebracht werden. Insgesamt investieren die Stadtwerke knapp 2,5 Millionen Euro in das Pilotprojekt.

Der Baustart soll in den kommenden Monaten erfolgen, wobei die Häuser nacheinander saniert werden. Die Bewohner erhalten für die Dauer der Bauarbeiten einen Ersatzwohnraum. Wegen der Förderung können die Wohnungen nach Abschluss der Maßnahme für eine Miete von 8,90 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. „Die Fördermittel stärken nicht nur den sozialen Wohnungsbau, sondern auch die Entwicklung unserer Region“, sagte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link.