Weihnachtsmarkt trotz Corona: Erste Vorgaben beschlossen

Flächen werden erweitert

Weihnachtsmarkt trotz Corona: Erste Vorgaben beschlossen

Wie kann ein Weihnachtsmarkt in Zeiten der Corona-Pandemie aussehen? Damit hat sich auch der Mainzer Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch beschäftigt - und erste Vorgaben beschlossen.

So soll laut Beschlussvorlage die Fläche für den Weihnachtsmarkt erweitert werden. Bisher sieht die Marktsatzung vor, dass dieser am Höfchen, auf dem Markt und dem Liebfrauenplatz stattfindet. Doch nur 46 von 98 Ständen würden hier Platz finden, wenn die Abstandsregelungen eingehalten werden müssen. Der Weihnachtsmarkt gilt nämlich als Spezialmarkt, der „durch eine Absperrung klar zu begrenzen und mit einem zentralen Zugang und einem zentralen Ausgang zu versehen“ ist.

Vorgesehen ist folgende Erweiterung der bisherigen Fläche: Gutenbergplatz (beidseitig der Bustrasse) Ludwigsstraße (Buchten), Schöfferstraße, Leichhof, Alte Universität, Stadthausstraße, Seppel-Glückert-Passage, Kardinal-Volk-Platz und Emmeransstraße. Dadurch muss auch der Wochenmarkt während dieser Zeit ausweichen. Er soll auf dem Ernst-Ludwig-Platz sowie dem Parkplatz der PMG am Schloss durchgeführt werden. „Alternativ wird auf die Flächen am Rheinufer zwischen Kaisertor und Theodor-Heuss-Brücke zurückgegriffen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Nutzung des PMG-Parkplatzes kostet laut Beschlussvorlage einmalig 15.000 Euro.

Für nicht sinnvoll erachtet die Verwaltung eine Verteilung der Stände über das Stadtgebiet. „Vielmehr ist eine enge räumliche Nähe zur bisherigen Weihnachtsmarktfläche notwendig, um den Besuchern ein attraktives Angebot anbieten zu können.“ Um eine sinnvolle Verteilung der Weihnachtsmarktstände sicherstellen zu können, sei zwingend auf die Ausweichflächen des Wochenmarktes zurückzugreifen. (pk)

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