Zukunftsfest am Mainzer Rheinufer steht an

Vom 14. bis 16. August findet am Mainzer Rheinufer das „Stadtgefühle“-Zukunftsfest statt. Besucher erwartet ein Mix aus Musik, Workshops und Diskussionen bei freiem Eintritt.

Zukunftsfest am Mainzer Rheinufer steht an

Zum dritten Mal findet in Mainz das Festival „Stadtgefühle – das Zukunftsfest“ statt. Wie die Veranstalter mitteilen, findet das Fest von Freitag, 14. August, bis Sonntag, 16. August, am Konrad-Adenauer-Ufer gegenüber dem Kurfürstlichen Schloss statt. An den drei Tagen soll es um Inspirationen für eine lebenswerte Stadt gehen, verpackt in ein Festival mit Musik, Gastronomie und Mitmachangeboten.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Außer einem Bühnenprogramm und verschiedenen Essens- und Getränkeständen gibt es einen „Markt der Möglichkeiten“ mit rund 30 Infoständen von Vereinen und Organisationen, die sich für Nachhaltigkeit und ein soziales Miteinander in Mainz einsetzen. Die Stände sind täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Bands, Diskussionen und politische Gäste

Das Bühnenprogramm läuft am Freitag und Samstag jeweils von 13 Uhr bis Mitternacht und am Sonntag bis 22 Uhr. Zu den musikalischen Höhepunkten zählen Auftritte von Absinto Orkestra sowie Thomas Neger & die Humbas am Samstag. Am Freitagabend gibt es unter anderem Musik von Mt. Cole und DJ iRINSKi, während am Sonntag Franzi Dries ein DJ-Set spielt.

Außer der Musik stehen auch Diskussionen auf dem Programm. Am Freitag wird ab 18:45 Uhr über die Frage „Mainz 2035 – wie wollen wir in Mainz leben“ debattiert. Am Sonntag besuchen zudem die stellvertretende Ministerpräsidentin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und die stellvertretende Landtagspräsidentin Katharina Binz (Grüne) das Festival. Außerdem diskutieren die Verkehrsdezernenten aus Mainz und Wiesbaden über den Ausbau des Radverkehrs zwischen den beiden Städten.

Workshops zu Nachhaltigkeit und Demokratie

Wer selbst aktiv werden möchte, kann an verschiedenen Workshops teilnehmen. Dort gibt es praktische Ideen zu Themen wie Balkonsolarmodule, Energiesparen, Wärmepumpen oder Upcycling. Auch kontroverse Themen wie Gaskraftwerke oder die Anpassung der Stadt an Hitze und Trockenheit werden in offenen Runden besprochen. Weitere Angebote befassen sich mit demokratischer Beteiligung, Gleichstellung und politischem Aktivismus.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren sich Mainzer Initiativen wie MainzZero, Greenpeace, Foodsharing oder die solidarische Landwirtschaft. Auch für Kinder gibt es ein Angebot mit Geschicklichkeitsspielen und einem interaktiven Konzert. „Wir sind überzeugt, so kann Jede und Jeder das positive Stadt-Gefühl auf dem Festival finden“, so Thomas Görmar vom ehrenamtlichen Organisationsteam.