6500 neue Wohnungen bis 2020 - Ziel wird noch in diesem Jahr erreicht

Bis 2020 wollte die Stadt Mainz 6500 neue Wohnungen errichten, doch dieses Ziel wird bereits 2018 erreicht. Oberbürgermeister Michael Ebling gab daher am Donnerstag bekannt, dass sich die Stadt nun neue Ziele gesetzt hat.

6500 neue Wohnungen bis 2020 - Ziel wird noch in diesem Jahr erreicht

Im Juli 2015 hat Oberbürgermeister (OB) Michael Ebling das „Bündnis für das Wohnen in Mainz“ ins Leben gerufen. Ihm gehören unter anderem die Industrie- und Handelskammer Rheinhessen, die Stadtwerke Mainz AG und Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland Pfalz an. Gemeinsam möchten die Bündnispartner unter anderem neuen bezahlbaren Wohnraum in Mainz schaffen. Am Donnerstag informierte OB Ebling über die Ergebnisse der aktuellen Bündnis-Sitzung.

Bezahlbarer Wohnraum sei nach wie vor das „Top-Thema“ in Mainz, sagte Ebling. „Wir können berichten, dass wir bei diesem Thema erfreuliche Fortschritte machen“, so der OB weiter. im Jahr 2011 hatte sich die Stadt selbst das Ziel gesteckt, bis zum Jahr 2020 6500 neue Wohnungen zu schaffen - ein Teil davon sozial gefördert. „Dieses Ziel werden wir definitiv noch in diesem Jahr erreichen“, sagte Ebling.

5500 neue Wohnungen bis 2025

Für die Stadt Mainz bedeutet das frühere Erreichen der Ziele: neue Pläne müssen her. „Nun möchten wir von heute an 5500 neue Wohnungen bis 2025 schaffen“, so Ebling, dessen Amtszeit als Oberbürgermeister von Mainz zunächst bis 2020 feststeht. Dies bedeute, dass die Stadt Mainz sogenannte Restpotenziale auf bisherigen Flächen wie dem Heiligkreuz-Areal erschließen möchte, um dort weiter bauen zu können.

Doch auch der Kauf von neuen Bauflächen sei durchaus eine Option. Noch gebe es aber keine Areale, die dafür in Frage kämen und öffentlich bekanntgegeben werden könnten. Außerdem sei dafür ein Stadtratsbeschluss notwendig. „Die Themen gehen uns als Stadt nicht aus“, so Ebling. Auch die Gründung eines neuen Stadtteils sei möglich. „Das möchte ich nicht ausschließen. Allerdings muss man auch sehen, dass derzeit auf dem Heiligkreuz-Areal ein Wohngebiet entsteht, das am Ende wahrscheinlich mehr Bewohner als ganz Drais aufweisen wird“, so Ebling.

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