Corona-Notbremse: Was ab Samstag in Mainz gilt

Die Bundes-Notbremse tritt am 24. April in Kraft. Was das für Mainz bedeutet, erfahrt ihr in unserer Übersicht.

Corona-Notbremse: Was ab Samstag in Mainz gilt

Die 7-Tage-Inzidenz übersteigt in Mainz seit mehr als drei Tagen die in der Bundes-Notbremse festgelegten Schwellenwerte 100, 150 und 165. Deshalb greift die Notbremse seit Samstag, 24 April. Diese Regelungen gelten jetzt in Mainz:

Kontaktbeschränkung:

Es gelten Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Private Zusammenkünfte sind auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person beschränkt. Kinder unter 14 Jahren werden nicht hinzugerechnet.

Ausgangsbeschränkung:

Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Es darf nur das Haus verlassen, wer einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Die Ausgangssperre startet demnach schon in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0 Uhr.

Kein Präsenzunterricht:

Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas ist untersagt. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen. Für wen die Notbetreuung gilt und weitere Infos darüber, lest ihr hier.

Einzelhandel muss schließen:

Die Geschäfte des Einzelhandels müssen schließen. Es ist nur noch „click&collect“ (Abholung) möglich. Davon ausgenommen sind:

  • Lebensmittelhandel

  • Getränkemärkte

  • Reformhäuser

  • Babyfachmärkte

  • Apotheken

  • Sanitätshäuser

  • Drogerien

  • Optiker

  • Hörakustiker

  • Tankstellen

  • Stellen des Zeitungsverkaufs

  • Buchhandlungen

  • Blumenfachgeschäfte

  • Tierbedarfsmärkte

  • Futtermittelmärkte

  • Gartenmärkte und Großhandel

Gastronomie:

Gastronomische Betriebe dürfen nur außer Haus verkaufen.

Körpernahe Dienstleistungen nur in Ausnahmen möglich:

Körpernahe Dienstleistungen können nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und die Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Anders als zuvor, können die Kunden nicht mehr vor Ort einen Selbsttest machen, sondern müssen ihn zuvor in einem Schnelltestzentrum machen lassen. Außerdem reicht eine OP-Maske nicht mehr aus - es muss eine FFP2- oder eine ähnliche Atemschutzmaske getragen werden. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.

Sport:

Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber nur draußen und alleine, mit dem eigenen Haushalt oder zu zweit mit einer Person aus einem anderen Haushalt. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen.

Maskenpflicht:

Über die Notbremse hinaus hat die Stadt Mainz beschlossen, dass die Maskenpflicht weiterhin gilt. In den Fußgängerzonen der Altstadt sowie auf dem Bahnhofsvorplatz gilt von 8 bis 18 Uhr weiterhin eine Maskenpflicht an allen Tagen außer an Sonntagen und Feiertagen. Die Maskenpflichtzone am Rheinufer gilt für das gesamte Rheinufer von der Auffahrt zur Eisenbahnbrücke (Südbrücke) am Victor-Hugo-Ufer bis hin zur Drehbrücke am Zollhafen am Ende der Taunusstraße in der Zeit von 12 bis 21 Uhr an allen Tagen.

In Bussen und Bahnen sind außerdem keine OP-Masken mehr erlaubt (wir berichteten). Stattdessen sind Atemschutzmasken (FFP2, KN95- oder N95) vorgeschrieben.

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