Diese Songs hören die Mainzer

Was hören die Mainzer auf Spotify? Und welche Genres bevorzugen sie? Das ermittelt der Streamingdienst wöchentlich in seiner „The Sound of Mainz“-Playlist. Merkurist hat sich die Liste mal genauer angesehen.

Diese Songs hören die Mainzer

Wer heute Musik hört, tut das zumeist über Spotify, einem der beliebtesten Streamingdienste. Doch was hören die Mainzer am liebsten? In einer „The Sound of Mainz“-Playlist ermittelt Spotify das jede Woche. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Fest steht jedenfalls: Die Mainzer lieben Hip-Hop und Rap. Bereits im Sommer hatte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ die Musikvorlieben in Deutschland, unter anderem in Mainz, analysiert. Heraus kam: 61 Prozent der Mainzer streamen mit Vorliebe Hip-Hop- und Rap-Songs. Weit abgeschlagen folgen Pop (26 Prozent), Sonstiges (7 Prozent) und Elektro (4 Prozent).

Auch in der aktuellen Playlist (Stand: 14. Oktober 2019) spiegelt sich dieser Eindruck wider. Von den 100 Songs, die Spotify in „The Sound of Mainz“ auflistet, sind weit mehr als die Hälfte Tracks von Rappern oder anderen Hip-Hop-Künstlern. Darunter findet sich auch viel Regionales wie zum Beispiel Casar, der aus Mainz stammt. Oder Vega, Haftbefehl und Celo & Abdi, die aus Frankfurt kommen. Weitere Rapper, die es unter anderem in die Mainzer Playlist schafften: der Mainzer OG Keemo, Kollegah, Capo, Nimo, Bausa oder auch SSIO.

Was nicht auf einer echten Mainz-Playlist fehlen darf, sind die Fastnachts- und Partyhits. So überrascht es nicht, dass auf Platz 1 „Im Schatten des Doms“ von Thomas Neger steht. Und auch der „Medicopter 117“ hat es in die Liste geschafft.

So mancher mag sich aber auch verwundert die Augen reiben, wenn er die Liste weiter durchgeht. Denn: Auch einige Fußball-Songs sind dort zu finden. Allerdings nicht zum FSV Mainz 05, sondern zu Eintracht Frankfurt. Zum Beispiel „20 Jahre UF“ von Bosca, Vega, Hanybal und Celo & Abdi:

Oder auch „Im Herzen von Europa“:

Regelrecht unterrepräsentiert sind dafür andere Genres wie Pop, Elektro oder Schlager. Für letzteres gibt es gerade mal ein Beispiel, das dem am nächsten kommt - den Song „Sex im Wingert“ von der Band „Gerold Steiner Sauer“.

Was gehört für Euch in einer echte „The Sound of Mainz“-Playlist? Postet Eure Ideen unter den Artikel! (pk)

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