Riesige Römer-Schiffe werden in Mainz versetzt

Im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz werden riesige Schiffsnachbauten bewegt. Für den Umzug der tonnenschweren Exponate kommt eine Spezialfirma mit Luftkissen-Technik zum Einsatz.

Riesige Römer-Schiffe werden in Mainz versetzt

Im Mainzer Museum für Antike Schifffahrt werden am heutigen Montag (8. Juni) zwei riesige Schiffsnachbauten an einen neuen Platz gerückt. Das teilen mehrere Medien mit. Die Aktion ist Teil der Neugestaltung des Museums vor seiner Wiedereröffnung.

Die beiden Nachbauten römischer Schiffe sind bis zu 20 Meter lang und mehrere Tonnen schwer. Innerhalb der großen Museumshalle, die zum Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) gehört, werden sie nun an ihre zukünftigen Plätze für die neu gestaltete Ausstellung gebracht. Die aufwendige Aktion soll von 7 bis 17 Uhr andauern.

Damit die Schiffe keinen Schaden nehmen, wurde für den Umzug ist eine Spezialfirma beauftragt, die die tonnenschweren Holzschiffe auf großen Luftkissen anhebt und verschiebt. Es ist dieselbe Firma, die die Schiffe bereits 1994 in das damals neue Museum transportiert hatte.

Wiedereröffnung im Spätherbst geplant

Die Original-Wracks der Römerschiffe wurden 1981 bei Bauarbeiten am Mainzer Rheinufer entdeckt. Sie werden auch künftig im Museum zu sehen sein, ebenso wie Modelle antiker Wasserfahrzeuge, Handelswaren und Steindenkmäler.

Die Wiedereröffnung des Museums ist für den Spätherbst geplant. Die neue Ausstellung soll zeigen, wie die Schifffahrt Welten und Menschen miteinander verband, warum Menschen Schiffe bauten und welche Infrastrukturen sie dafür benötigten.