Mainz-Trainer Schwarz kritisiert Strafe: „Wahnsinn“

Am Wochenende verlor Mainz 05-Trainer Sandro Schwarz die Nerven und wurde dafür vom Schiedsrichter mit Gelb-Rot auf die Tribüne geschickt. Einen Teil der Strafe bezeichnete er nun als „Wahnsinn“.

Mainz-Trainer Schwarz kritisiert Strafe: „Wahnsinn“

Am vergangenen Samstag hat Mainz 05 nicht nur das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg, sondern auch Trainer Sandro Schwarz verloren. Als erster Bundesliga-Coach überhaupt wurde Schwarz vom Schiedsrichter mit einer gelb-roten Karte aus dem Innenraum verwiesen. Für das Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Paderborn ist Schwarz gesperrt, er darf die Mannschaft bis 30 Minuten vor dem Spiel, während des Spiels und bis 30 Minuten nach dem Spiel nicht kontaktieren.

Wie Schwarz laut „Allgemeiner Zeitung“ am Dienstag vor Journalisten sagte, finde er die Kontaktsperre nicht gut: „Das ist Wahnsinn“, so der 40-Jährige. „Als Trainer leidest du eh schon fürchterlich während der Partie. Ob das zurecht war oder nicht in dem Fall, darüber kann man diskutieren. Aber du hast dann eigentlich deine Strafe abgesessen, durftest deinen Job nicht machen. Und dann darfst du noch nicht mal zu deinen Jungs und was auffangen.“

Das sei im Verhältnis zu Spieler-Sperren nicht korrekt. Gesperrte Spieler dürfen direkt nach dem Abpfiff zu ihren Mannschaftskollegen.

Verständnis für Strafe

Wie Schwarz das Spiel in Paderborn verfolgen wird, wisse er noch nicht. „Vielleicht irgendwo ganz alleine vor einem Fernseher.“ Klar ist aber, dass er die Reise mit dem Team antritt. Direkt vor, während und nach dem Spiel vertritt ihn Co-Trainer Jan-Moritz Lichte. Verständnis für seine Strafe bringt der Trainer aber durchaus auf. Dass er spöttisch in Richtung Schiedsrichter Dr. Felix Brych geklatscht habe, sei „drüber“ gewesen, gibt Schwarz zu. „Aber es waren eben einige kuriose Dinge dabei, die mich aufgeregt haben.“ (rk)

Logo