Mit einer Weite von 87,40 Metern im Speerwurf hat der Mainzer Julian Weber bei den olympischen Spielen in Paris am Donnerstagabend den sechsten Platz erreicht.
Die Goldmedaille ging an Arshad Nadeem aus Pakistan. Er warf 92,97 Meter und stellte damit einen neuen olympischen Rekord auf. Platz 2 ging an Neeraj Chopra (Indien), Platz 3 an Anderson Peters (Grenada).
Das Finale hatte der 29-Jährige Weber problemlos erreicht. Hier warf er im ersten Versuch 87,76 Meter und übertraf damit die geforderte Weite von 84,00 Meter. Im Finale wolle er „entspannt bleiben, fokussiert, voll reingehen“, so Weber vor seinem Wettkampf. „Technisch sauber, schön werfen, dann soll der Speer weit fliegen.“
Weber galt in der Leichtathletik als einer der wenigen deutschen Medaillenkandidaten. Seinen letzten großen Erfolg hatte der Mainzer vor zwei Jahren bei der EM in München. Dort holte er sich den Europameistertitel. Bei der EM in Rom belegte er den zweiten Platz. Bei den olympischen Spielen in Tokio 2021 war er auch ohne Medaille ausgegangen: Dort erlangte er den vierten Platz.