11.000 Autofahrer zu schnell unterwegs: Polizei Mainz zieht erschreckende Bilanz

Das Polizeipräsidium Mainz hat die Ergebnisse der „Speedweek“ veröffentlicht. Für Dutzende Fahrer hat das nun ernste Konsequenzen.

11.000 Autofahrer zu schnell unterwegs: Polizei Mainz zieht erschreckende Bilanz

Das Polizeipräsidium Mainz hat die Bilanz der bundesweiten Kontrollwoche „Speedweek“ veröffentlicht. Ziel der Aktion vom 13. bis 19. April war es, die Einhaltung von Tempolimits zu überwachen und auf die Gefahren durch zu schnelles Fahren hinzuweisen.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums wurden in diesem Zeitraum konkret 10.966 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Wie die Polizei mitteilt, bedeutet das für 74 Personen außer einem Bußgeld auch ein Fahrverbot. Die Kontrollen fanden sowohl an stationären Kontrollstellen und durch zivile Polizeistreifen als auch mit fest installierten Messanlagen statt.

Die Zahl der Verstöße liegt damit leicht über dem Durchschnitt des Vorjahres. 2025 registrierte die Polizei im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz pro Woche rund 10.000 Geschwindigkeitsverstöße. Dies zeige, dass der Kontrolldruck auch unabhängig von der „Speedweek“ hoch sei.

Geschwindigkeit als Hauptunfallursache

Mit der Aktionswoche will die Polizei nicht nur Verstöße ahnden, sondern auch das Bewusstsein für die Risiken von zu hoher Geschwindigkeit schärfen. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt laut den Beamten nach wie vor zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Im Jahr 2025 registrierte das Polizeipräsidium Mainz insgesamt 17.807 Verkehrsunfälle bei denen Personen zu Schaden kamen. Bei 2849 davon war überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache. Im Vorjahr 2024 lag die Zahl solcher Unfälle bei 2844. Das Polizeipräsidium Mainz kündigte an, auch weiterhin gezielte Verkehrskontrollen durchzuführen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.