Schärfere Regeln für E-Scooter in Mainz gefordert

Die Stadtratsfraktion der Mainzer SPD fordert schärfere Regeln für das Abstellen von E-Scootern. Ein neues Modell aus Frankfurt könnte als Vorbild dienen.

Schärfere Regeln für E-Scooter in Mainz gefordert

Fast drei Jahre ist es her, dass die ersten E-Scooter-Anbieter nach Mainz kamen. Noch immer gibt es häufig Diskussionen um die Leihroller. Vor allem deshalb, weil die E-Roller nicht selten mitten auf Geh- oder Radwegen abgestellt werden. Die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion fordert nun klarere Regeln für die Leihroller.

„Es mag sein, dass es bei der Stadtverwaltung und den Anbietern nur zu wenigen Beschwerden kommt, dennoch sehen wir alle täglich, wie E-Scooter mitten auf Bürgersteigen stehen und so beispielsweise Eltern mit Kinderwagen oder gehbehinderte Menschen nicht mehr gefahrlos vorbeikommen“, sagt Erik Donner, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion.

Andere Städte wie zum Beispiel Frankfurt planen nun strengere Regeln für die Verleiher der Scooter. Dort sollen zum Beispiel feste Abstellflächen für die Roller eingeführt werden. So können diese dann nicht mehr einfach mitten in der Stadt abgestellt werden. Laut Donner könne das auch für Mainz „beispielgebend“ sein. „Feste Abstellzonen für E-Scooter sollten auch in Mainz eingeführt werden“, fordert der SPD-Politiker. Gewinnen würden dadurch „alle Menschen, die im öffentlichen Raum unterwegs sind“.

Eine „falsche Rücksichtnahme“ der Stadt gegenüber den E-Scooter-Verleihern sei nicht angebracht. „Den Anbietern geht es in erster Linie um Marktanteile und Gewinne. Zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz tragen E-Scooter fast gar nichts bei.“

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