Homöopathie: Wirklich alles nur Placebo?

Im Fokus steht der Mensch – diesen Wahlspruch hat sich die Homöopathie auf ihre Flagge geschrieben. Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen bildet die Basis in der homöopathischen Behandlung.

Homöopathie: Wirklich alles nur Placebo?

Eine homöopathische Behandlung ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Die vorsichtig ausgewählte Arznei setzt im Körper einen Reiz, der die Selbstheilungskräfte aktiviert und so dem Körper hilft, sich selbst zu heilen, zu gesunden. Die klassische Homöopathie unterliegt den strengen Gesetzen der Natur und es liegt ihr ein sehr einfaches Heilprinzip zu Grunde: Ein Leiden wird durch ein erzeugtes ähnliches Leiden behoben (Simila similium currentur).

Dr. Maximilian Jenny ist seit vielen Jahren Homöopath und hat seine Praxis in Mainz-Gonsenheim. Mit Anfang zwanzig hat er in Selbstversuchen ersten Kontakt mit Homöopathie gehabt und war beeindruckt von dieser sanften Medizin. „Das Wunderbare an der Homöopathie ist, dass sie alle Ebenen des menschlichen Lebens einbezieht: die geistige, die emotionale und die körperliche Ebene. Der Mensch wird als Ganzes betrachtet und es werden nicht nur einzelne Symptome behandelt,“ so Dr. Jenny.

Similieheilwirkung – Gleiches mit Gleichem heilen

Die klassische Homöopathie wurde Ende des 18. Jahrhundert vom Deutschen Dr. Samuel Hahnemann begründet. Hahnemann war als Arzt, Chemiker und Pharmazeut tätig und stellte im Rahmen seiner Experimente fest, dass Ähnliches Ähnliches heilen kann. Die sogenannte Ähnlichkeitsregel bildet eine der drei Säulen der Homöopathie: Ein Erkrankter wird mit dem Mittel behandelt, das beim gesunden Menschen ähnliche (Krankheits-)Symptome hervorruft. Die zwei weiteren Säulen bilden die Arzneimittelprüfung (was wirkt bei welchem Patienten wie?) und die Verdünnung der Wirkstoffe, die Dosierung.

Ein Homöopath versucht das individuelle Mittel für den Menschen zu finden, das die persönliche Lebenskraft stärken kann; so kann der Mensch auf jeder Ebene genesen und das sogar – bei richtiger Anwendung – nebenwirkungsfrei. Heilung in der Homöopathie verläuft nach klaren Regeln: Der Mensch heilt von innen nach außen, zuerst heilen also die wichtigeren, danach die weniger wichtigen Organe; von oben nach unten in der Körperachse und in umgekehrter Reihenfolge zum Kommen der Symptome.

Homöopathie ist Erfahrungsmedizin

Generell kann jeder Mensch in Krankheit mit Homöopathie behandelt werden. Sie bietet eine sinnvoll Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin und wird auch bei schweren Erkrankungen wie MS, Parkinson, Schizophrenie oder Krebs eingesetzt. Hier beruft sich der Homöopathie auf eine große Basis an Erfahrungswissen, das seit Generationen weitergegeben und geteilt wird. Aber auch der Krankheitsauslöser, die Vorlieben und Abneigungen eines Patienten und die Lebensumstände spielen eine große Rolle, um das passende Mittel zu finden.

Alles nur Placebo?

Schulmediziner werfen der Homöopathie unter anderem vor, dass eine Besserung der Symptome nur durch den Placebo-Effekt begründet sei und nicht durch die Wirkung des homöopathischen Medikamentes. Natürlich sieht man manchmal einen Placebo-Effekt bei Patienten, aber das ist in der Schulmedizin nicht anders“, so Dr. Jenny.

Eine generelle Empfehlung hat der Mainzer Homöopath: Fit bleiben! Fitness ist wichtig, Herz und Kreislauf werden so angekurbelt, die Lungenfunktion gestärkt und es gibt Platz für neue Ideen. Forscher der Ruhruniversität Bochum haben herausgefunden, dass es sehr wichtig ist, sogenannte „Entspannungspolster“ aufzubauen – und das geht sehr gut mit Sport!

Kontakt

Dr. med. Dr. P. Maximilian Jenny
Privatpraxis für Klassische Homöopathie
Kurt-Schuhmacher-Straße 41a
55124 Mainz
Telefon: 06131 622 4161
Öffnungszeiten: 10 bis 18h, Montag - Freitag

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