Zum 18. Geburtstag von feelfit erzählen vier Mitglieder, warum sie im Mainzer Gesundheitsloft trainieren – und weshalb Alter, Schwangerschaft oder das eigene Fitnesslevel dabei keine Hürde sein müssen.
Als Andrea vor mehr als sechs Jahren zu feelfit kam, brachte sie nicht unbedingt die klassische Fitnessstudio-Karriere mit.
Im Gegenteil.
„Ich habe mein Leben lang konsequent Sport vermieden“, erzählt die heute 74-Jährige lachend. Früher habe sie immer nur dann etwas getan, wenn Beschwerden auftraten. Ging es ihr besser, war auch der Sport wieder vorbei.
Heute trainiert sie regelmäßig.
Was ist passiert?
„Ich möchte, dass respektiert wird, wo meine Grenzen sind“
Andrea hatte andere Fitnessstudios erlebt – und fühlte sich in einer leistungsorientierten Atmosphäre nicht wohl. Bei feelfit erlebte sie es anders.
„Ich möchte gerne, dass respektiert wird, wo ich meine Grenzen sehe – und das habe ich hier noch nie anders erlebt.“
Mittlerweile bemerkt sie ganz konkrete Veränderungen. Besonders Gleichgewicht und Mobilität haben sich verbessert. Früher sei sie schnell gestolpert. Durch gezieltes Training könne sie ihren Körper heute deutlich besser abfangen. Die Sicherheit, einen Stolperer abfangen zu können, bezeichnet Andrea selbst als beinahe existenziell.
„Im Vergleich zu vor sechs Jahren habe ich trotz zunehmendem Alter Fortschritte in meiner Fitness gemacht.“
Genau hier beginnt das Konzept hinter feelfit.
Keine Geräte – sondern funktionale Bewegung
feelfit ist kein klassisches Fitnessstudio mit langen Reihen fest geführter Kraftgeräte. Trainiert wird funktionell mit freien Gewichten, Kleingeräten und dem eigenen Körper.
Dabei geht es nicht darum, Gerätetraining schlechtzureden. Auch maschinengestütztes Krafttraining kann Kraft und Muskulatur effektiv verbessern.
feelfit hat sich trotzdem bewusst für einen anderen Weg entschieden: Bewegungen sollen funktional trainiert, Kraft aufgebaut und Übungen an den einzelnen Mensch angepasst werden.
Und vor allem: Niemand muss das allein machen.
Während des Trainings sind ausgebildete Trainer an der Seite der Mitglieder, beobachten die Ausführung, korrigieren und passen Übungen an die individuellen Fähigkeiten an.
Wer dagegen bewusst allein trainieren möchte, kann sich einen individuellen Trainingsplan erstellen lassen und diesen selbstständig umsetzen.
Für Inhaberin Esme Coraggioso ist genau diese Wahlmöglichkeit wichtig: „Nicht jeder Mensch braucht dasselbe. Unsere Aufgabe ist nicht, jemanden in unser System hineinzupressen. Wir müssen herausfinden, welches Training zu diesem Menschen passt. Das ist der Grund wieso wir so viele verschiedene Trainingsmöglichkeiten anbieten.“
„Niemand ist als Triathlet geboren“
Andreas beschreibt genau das als einen der Gründe, weshalb er bei feelfit trainiert.
„Man geht hier sehr individuell auf die Bedürfnisse ein und schaut auch, dass das Training auf Augenhöhe stattfindet. Das ist für mich ganz, ganz wichtig – weil niemand als Triathlet geboren ist.“
Beim ifeel - Personal Training (Personal Training in kleinen Gruppen) erlebt er beides: Herausforderung und Kontrolle.
Er werde gefordert, erzählt Andreas, gleichzeitig achte der Trainer auf die Technik und darauf, dass Übungen richtig ausgeführt werden.
Alexandras Lieblingskurs?
Jumping.
Ihre ziemlich treffende Beschreibung:
„Wie wenn man feiern geht und dazu Sport macht“
Alexandra kam vor sieben Jahren genau deshalb zu feelfit. Sie suchte einen Kurs, bei dem sie sich richtig auspowern konnte, und landete beim Jumping Fitness.
Doch aus dem Jumping wurde mehr.
Als sich Alexandras Leben veränderte, veränderte sich ihr Training mit. Während ihrer Schwangerschaft nutzte sie entsprechende Kurse, später Angebote mit Baby und besuchte auch die Babymassage. Heute ist sie erneut schwanger und trainiert weiterhin – unter anderem im Schwangerschaftssport, beim funktionellen Ganzkörpertraining und beim ifeel - Personal Training.
Ihr Fazit nach sieben Jahren:
„feelfit hat immer perfekt zu meiner Lebenssituation gepasst.“
Dass sie auch während der Schwangerschaft andere Kurse besuchen kann, führt Alexandra insbesondere auf die Trainer zurück: Sie seien fachlich so qualifiziert, dass sie individuell auf sie eingehen und Übungen entsprechend anpassen könnten.
Michaele, 68, erzählt eine andere Geschichte.
„Ich habe hier eine Heimat gefunden“
Sie hatte vor feelfit bereits ein Sportstudio ausprobiert – und anschließend eigentlich beschlossen, dass Fitnessstudios nichts für sie seien.
Dann entdeckte sie feelfit.
Heute sagt sie:
„Ich habe hier eine Heimat gefunden. Ich bin sehr gut aufgehoben.“
Sie schätzt besonders, dass Menschen ganz unterschiedlicher Generationen trainieren und dabei mit ihren jeweiligen Voraussetzungen ernst genommen werden.
Oder, wie Michaele es formuliert:
„Jeder wird ernst genommen und jeder wird gefördert.“
Vier Mitglieder, vier vollkommen unterschiedliche Geschichten – und trotzdem zieht sich ein Gedanke durch alle Gespräche: Es geht weniger darum, wie sportlich jemand bereits ist. Es geht darum, was dieser Mensch gerade braucht.
Die ersten vier Wochen: nicht einfach anmelden und los
Deshalb beginnt eine neue Mitgliedschaft bei feelfit mit einer intensiven Startphase.
Zunächst gibt es ein persönliches Gesundheitsgespräch und eine InBody-Körperanalyse. Danach werden individuelle Ziele festgelegt.
Es folgen eine persönliche Trainingseinweisung und Empfehlungen für geeignete Kurse. Ein 28-Tage-Erfolgsplanbegleitet den Einstieg. Nach vier Wochen findet ein weiteres Gespräch mit Fortschrittskontrolle statt.
Der Anspruch dahinter: Ein Mitglied soll nicht nach den ersten Wochen plötzlich auf sich allein gestellt sein. Weshalb Esme Coraggioso mit ihrem Team bei jedem Training die Kunden direkt betreut.
Und Ernährung?
Auch sie gehört inzwischen zum Konzept.
Mit einem zertifizierten Online-Ernährungsprogramm mit KI-Integration bietet
eine zusätzliche Möglichkeit, Ernährung individuell in den Alltag zu integrieren. Je nach Krankenkasse und Voraussetzungen kann das Programm sogar mit bis zu 100 Prozent bezuschusst werden.
Training und Ernährung sollen dabei keine getrennten Welten sein, sondern Teil einer ganzheitlichen Gesundheitsbegleitung.
18 Jahre – und keine Rabattschlacht?
Zum Geburtstag könnte man nun 18 Prozent Rabatt erwarten.
Genau das macht feelfit nicht.
„Wir möchten nicht heute hohe Rabatte geben und morgen wieder einen anderen Preis verlangen“, sagt Coraggioso. „Wir investieren lieber in gute Mitarbeiter, ihre Qualifikation und vor allem in die Zeit, die sie für unsere Mitglieder haben.“
Ganz ohne Geburtstagsüberraschung geht es allerdings auch nicht: Wer im September eine Mitgliedschaft abschließt, bekommt im Studio eine kleine Überraschung.
Nach 18 Jahren bringt deshalb vielleicht nicht Inhaberin Esme Coraggioso am besten auf den Punkt, was feelfit sein möchte.
Das tun ihre Mitglieder selbst.
Andreas nennt es „Training auf Augenhöhe“. Michaele spricht von „Heimat“. Alexandra sagt, das Training passe zu ihrer Lebenssituation. Und Andrea erlebt mit 74, dass sie trotz zunehmenden Alters weiterhin Fortschritte machen kann.
Bei feelfit fasst man all das seit Jahren etwas kürzer zusammen:
„Ein starkes Team mit Zeit für Dich!“