Rohstoffe und Edelmetalle – mehr als Gold und Silber

Der Anstieg der Weltbevölkerung und die weltweite Industrialisierung führen auch zu einem steigenden Bedarf an Rohstoffen und Edelmetallen. Ein Investment in diesen Anlageklassen ist daher für jeden Anleger grundsätzlich interessant.

Rohstoffe und Edelmetalle – mehr als Gold und Silber

Rohstoffe – eine attraktive Anlageklasse

Das weltweite Wohlstands- und Bevölkerungswachstum lässt Rohstoffe unweigerlich zu einem knappen Gut werden. Der unaufhaltsame Drang nach höheren Lebensstandards, der technologische Fortschritt, die zunehmende Automatisierung sowie der Auf- und Ausbau der Infrastruktur führt zu einem exzessiven Ge- und Verbrauch von Rohstoffen. Die damit zunehmende allgemeine Ressourcenknappheit sowie die Wechselwirkung zu anderen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen macht eine Investition attraktiv. Edelmetalle, Basismetalle, Energierohstoffe sowie Agrarrohstoffe bieten vielfältige Möglichkeiten in diese Assetklasse zu investieren.

Andreas Kissel ist Experte für ganzheitliche Finanzplanung und „TOP-Berater“ in Deutschland. Als Finanz- und Versicherungsmakler | Finanzberater in Mainz berät er seine Kunden rund um die Themen Versicherung, Geldanlage und Finanzierung.

Edelmetalle

Die Investition von Geld in Edelmetalle – ob Gold, Silber, Platin, Palladium oder andere – zählt zu den ältesten Anlageformen der Menschheit. Edelmetalle gelten als Kriseninvestment und Wertsicherungsinstrument, denn sie können – anders als Papiergeld – nicht beliebig vermehrt werden. Die Unsicherheit an den Finanzmärkten, die enorme Geldvermehrung, die steigende Staatsverschuldung, aufkeimende Inflationsängste sowie die negative Realverzinsung sorgen für eine steigende Nachfrage nach Sachwerten zum Schutz des eigenen Vermögens.

Vermögensschutz und Sicherheit

Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium sind aufgrund ihrer Seltenheit und Wertbeständigkeit sehr begehrt. Die Ressourcen sind begrenzt und verringern sich von Jahr zu Jahr, parallel dazu steigt weltweit die industrielle Nachfrage aufgrund des technologischen Fortschritts.

Gold – der ideale Krisenschutz

Gold ist das bekannteste sowie meist gehandelte Edelmetall und gilt als Zeichen von Wohlstand und Reichtum. Seit Jahrtausenden genießt Gold – als Schmuck und Investitionsobjekt in der Finanzwelt (Goldbarren als Währungsreserven) – einen hohen Stellenwert, bietet in Krisenzeiten Schutz gegen Inflation und dient bei einer Währungsreform oder einem Bankencrash als „Ersatzwährung“ und Tauschobjekt.

Silber – Industrie- und Edelmetall

Silber wird überwiegend industriell benötigt, allein im Elektronikbereich werden ca. 35% der Weltförderung verbraucht. Aufgrund der hervorragenden Leitfähigkeit wird Silber u.a. in Handy, Laptop, Tablet, Auto, Waschmaschine & Co. verarbeitet. Durch den vielseitigen Ge- und Verbrauch in den zukunftsträchtigen Bereichen wir die Nachfrage nach Silber weiter steigen.

Platin – das seltene Edelmetall

Platin ist ein seltenes und historisch betrachtet – nach Rhodium und vor Gold – das zweitwertvollste Edelmetall. Es ist 30-mal seltener als Gold und kommt nur an wenigen Orten der Erde vor. In zahlreichen Industriezweigen wird Platin gezielt eingesetzt, da es sich bei hohen Temperaturen stabil verhält. In der Medizin-, Raumfahrt- und Lasertechnik sowie Automobilindustrie findet Platin Verwendung. Schmuck aus Platin lässt die Herzen vieler Frauen höher schlagen und ziert immer öfter die Reichen und Schönen.

Palladium – das Wirtschaftswunder

Palladium besitzt ähnliche chemische Eigenschaften wie Platin. Es gehört zu den vier wichtigsten Edelmetallen am Rohstoffmarkt. Das Edelmetall ist sehr selten und glänzt silberweiß. Die Nachfrage nach Palladium kommt überwiegend aus dem Industriesektor: Speziell die Autoindustrie benötigt den Rohstoff für Katalysatoren und in zukünftigen Wasserstoff-Fahrzeugen (Brennstoffzellen).

Rohstoffe im Portfolio

Vor dem Hintergrund steigender Nervosität und unerwarteter Kursschwankungen an den internationalen Aktienmärkten sowie der aktuellen Niedrigzinsphase, wächst bei vielen Anlegern der Wunsch nach einer breiteren Streuung ihrer Anlagerisiken. Neben Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium, Indium, Iridium, Rhodium), die eine gewisse Sonderrolle einnehmen, bieten Industriemetalle (Aluminium, Blei, Chrom, Eisenerz, Graphit, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Molybdän, Nickel, Seltene Erden, Tantalium, Wolfram, Zink, Zinn), die im Wesentlichen im produzierenden Gewerbe und in der Bauwirtschaft eingesetzt werden, attraktive Investitionsmöglichkeiten. Agrarrohstoffen (Bauholz, Baumwolle, Butter, Hafer, Kaffee, Kakao, Mais, Milch, Palmöl, Raps, Reis, Sojabohnen, Sojamehl, Sojaöl, Weizen, Zucker) sowie Energierohstoffen (Benzin, Diesel, Erdgas, Heizöl, Holz, Kohle, Rohöl, Strom, Uran) kommt im Hinblick auf das weltweite Bevölkerungswachstum – neben Wasser eine besondere Rolle zu.

„Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher.“ (Voltaire)

Physische Anlage oder als Wertpapier?

Die Anlage in Edelmetallen und Rohstoffen bietet ein breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten. Die Umsetzung erfolgt – verbrieft als Wertpapier im Depot in Form von Aktien, Fonds oder ETFs – oder in physischer Form. Die Auslieferung und Lagerung von Edelmetallen, als Münzen oder Barren, erfolgt im Bankschließfach oder im Zollfreilager. Die Anlage kann gegen einen Einmalbetrag oder ratierlich als Sparplan erfolgen.

Fazit

Wer vorausschauend handelt und breit diversifiziert anlegen möchte, investiert einen Teil seines Vermögens in Edelmetalle und Rohstoffe. Aufgrund ihrer historisch negativen Korrelation zu Aktien und Anleihen und als Depotbeimischung leistet diese Anlageklasse einen Beitrag zur Risikodiversifikation. In einem kostenfreien Erstgespräch zeige ich Dir Möglichkeiten zur Umsetzung im Rahmen einer ganzheitlichen Finanzplanung.

Andreas Kissel
Finanz- und Versicherungsmakler | Finanzberater
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