Türöffner: Praktikum

Unsicher nach der Schule? Die Berufsberatung Mainz unterstützt kostenlos und neutral – mit Orientierung, Praktika und klaren Wegen in die Ausbildung. Möglich: Berufsorientierungspraktikum oder Einstiegsqualifizierung mit finanzieller Hilfe.

Türöffner: Praktikum

Nach der Sommerpause sind viele Schulabgänger in eine Ausbildung gestartet oder haben die Zusage für einen Studienplatz. Es gibt aber auch junge Menschen, die eigentlich noch nicht so genau wissen, wie es weitergehen soll. Oder die Noten sind nicht ganz so prickelnd und die bisherigen Bewerbungen haben nicht zum Erfolg geführt.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Mainz kann den Weg ins Berufsleben begleiten, kostenlos und völlig neutral. Diese Hilfe gilt auch für alle jungen Menschen, die keine Schüler/Schülerin mehr sind! Neben Orientierungshilfen und der Beratung kann dabei ein Praktikum ein wichtiger Baustein sein.

Praktika helfen den betrieblichen Alltag hautnah erleben zu können, sie geben Einblick in den Ausbildungsberuf/das duale Studium und den Betrieb. Man entdeckt, was einem selbst Spaß macht, wo man seine Talente sieht aber auch, was man sich vielleicht ganz anders vorgestellt hat.

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Die Berufsberatung weist darauf hin, dass es zwei Arten von Praktika gibt, die sogar mit einer finanziellen Unterstützung laufen können:

Das Berufsorientierungspraktikum (BOP)

Wer schon eine Vorstellung von einem Beruf hat, die Sache aber im „Echtbetrieb“ nochmals absichern möchte, kann davon profitieren, wenn er/sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat.

Ist man bei der Berufsberatung gemeldet, so kann man bei einem BOP durch die Übernahme von Fahrtkosten unterstützt werden. Das ist besonders nice, wenn der Ausbildungsort vielleicht ein bisschen weiter weg ist, weil vor Ort niemand diesen konkreten Beruf ausbildet.

Das Ganze geht maximal für sechs Wochen in einem Betrieb, doch dann sollte man auch einen guten Blick haben, ob es passt oder nicht.

Mehr dazu: HIER

Die Einstiegsqualifizierung (EQ)

In diesem betrieblichen Langzeitpraktikum lernt man den Ausbildungsberuf und den Betrieb aufgrund der Dauer noch ausführlicher kennen. Das klare Ziel der EQ ist der möglich direkte Anschluss in die Ausbildung.

Die Dauer variiert zwischen 4 und 12 Monaten, abhängig vom Startzeitpunkt. Es endet in der Regel dann auch zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres, damit ein direkter Übergang in die Ausbildung möglich ist. Wenn Berufsschulpflicht besteht, ist der Besuch der Berufsschule notwendig. Sollte keine Berufsschulpflicht (mehr) bestehen, ist eine Teilnahme am Berufsschulunterricht trotzdem sinnvoll, um für die spätere Ausbildung auch einen schulischen Wissensvorsprung zu verschaffen.

Beim EQ gibt es eine Praktikumsvergütung von 276 Euro im Monat, die manche Betriebe aufstocken, teilweise bis zur regulären Ausbildungsvergütung.

Mehr dazu: HIER

Eine Menge praktische Unterstützung also, die man in Anspruch nehmen kann.

Wichtig dabei: Immer vorher mit der Berufsberatung sprechen, ob alles auch funktioniert und man loslegen kann!

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Jetzt ins Praktikum starten & Termin für die Berufsberatung vereinbaren!

Die Beratung geht auch per Video, man kann die Hilfe also auch bequem von daheim aus in Anspruch nehmen.