TV-Koch Buchholz unter Tränen: „Drücke jedem Kollegen die Daumen“

Frank Buchholz in Sorge

TV-Koch Buchholz unter Tränen: „Drücke jedem Kollegen die Daumen“

Der Mainzer TV-Koch Frank Buchholz rechnet wegen der Corona-Pandemie mit einer „Insolvenz-Welle“ bei Deutschlands Gastronomie-Betrieben. Das erklärte der 53-Jährige in einem Video-Interview mit der „Bild“-Zeitung am Mittwoch.

Konkret sagte Buchholz: „Die Einschränkungen, die man wirtschaftlich hat und ob man sich das zukünftig leisten kann, muss man abwägen. Im Herbst wird es eine regelrechte Insolvenz-Welle geben, gerade in der Gastronomie.“ Er drücke jedem Kollegen die Daumen, sagte Buchholz unter Tränen weiter.

Dass viele Menschen den Restaurants auch nach den Corona-Lockerungen fern bleiben, liegt laut Buchholz an einer Verunsicherung der Menschen. „Eigentlich sind wir auch noch nicht so weit, dass wir uns alle zusammensetzen sollten“, so der TV-Koch. Buchholz hofft auf ein solidarischen Verhalten zwischen Gastronomen, Lieferanten und auch Finanzämtern während der Krise. Gegenüber „Bild“ sagte er: „Wenn man langfristige und vor allem freundschaftliche Verhältnisse zu seinen Lieferanten und Partnern hat, dann kriegt man das wahrscheinlich auch hin. Das ist wahrscheinlich aber auch abhängig von dem jeweiligen Konzept, das man betreibt.“

Hintergrund

Frank Buchholz betreibt am Mainzer Winterhafen das Restaurant Bootshaus, zudem eine eigene Kochschule in Gonsenheim. Buchholz ist aus TV-Formaten wie „Grill den Hensler“ (Vox) oder „ARD Buffet“ bekannt. (mo)

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