Was Ihr bei der Hitze in Mainz unternehmen könnt

Der Sommer 2019 ist da: In der vergangenen Woche sind die Temperaturen mehrfach über die 30 Grad-Marke geklettert. Merkurist hat sieben Tipps für Euch, was ihr an heißen Tagen unternehmen könnt, außer Eis zu essen und schwimmen zu gehen.

Was Ihr bei der Hitze in Mainz unternehmen könnt

Viele Mainzer schließen sich bei dem Wetter in abgedunkelten Zimmern ein oder sitzen vor dem Ventilator. Auch Merkurist-Leserin Gina ist bei diesem Wetter am liebsten drinnen:

Dabei muss man die heißen Tage nicht unbedingt im Keller verbringen, schließlich gibt es genügend Aktivitäten, die auch im Sommer Freude bereiten. Ein Leser schlägt vor:

Merkurist hat sieben weitere Ideen für Euch gesammelt.

Faulenzen im Botanischen Garten

Der Botanische Garten der Universität ist nicht nur die Heimat von Eichhörnchen, bunten Papageien und modernen Kunstwerken. Im Sommer kann man dort perfekt entspannen, ein Buch lesen oder Musik hören. Auf dem Gelände wachsen Pflanzen aus allen Teilen der Welt. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist frei.

Geschichtswissen auffrischen

Wer etwas über die Mainzer Kultur und die Geschichte der Stadt erfahren möchte, der ist in den klimatisierten Museen genau richtig. Die Ausstellungen decken dabei verschiedene Interessengebiete ab. Im „Landesmuseum“ findet man nicht nur mittelalterliche Kunst, sondern auch moderne Werke von Pablo Picasso. Das „Dom- und Diözesanmuseum“ hat hingegen eine große Sammlung frühgotischer Steinskulpturen. Ein Geheimtipp für besonders heiße Tage ist das Museum zum „Isis- und Mater Magna-Heiligtum“ in der Römerpassage, dort ist es nämlich besonders kühl.

Mainzer Kirchen entdecken

Aber nicht nur in den Mainzer Museen ist es etwas kälter, auch in den vielen Kirchen der Stadt herrschen angenehme Temperaturen. Ein Besuch der katholischen Pfarrkirche Sankt Stephan lohnt sich bei Sonnenschein, denn dann verbreitet das blaue Licht der großen Kirchenfenster eine ganz besondere Atmosphäre. Die bunten Glasfenster wurden vom jüdischen Künstler Marc Chagall gestaltet, in Deutschland ist das einmalig.

Spaziergang im Lennebergwald

Die hohen Bäume im Lennebergwald, der vielen wohl besser als Gonsenheimer Wald bekannt ist, spenden Schatten. Im Wald ist es etwas kühler als in der Stadt, wer sich also trotz der Hitze bewegen möchte, der kann in dem Naturschutzgebiet wandern gehen. Familien mit Kindern können nach dem Spaziergang noch einen Abstecher in den Gonsenheimer Wildpark machen, um die Rehe, Ziegen und Wildschweine zu füttern.

Familientag auf dem Wasserspielplatz

Die Schlange vorm Taubertsbergbad ist bei diesem Wetter häufig sehr lang und auch das Schwimmbad in Mainz-Mombach und das Freibad Maaraue sind gut besucht. Für Familien mit kleinen Kindern sind die Wasserspielplätze im Volkspark oder im Hartenbergpark daher eine echte Alternative - zudem ist der Eintritt dort kostenlos! Während die Kinder planschen, können die Erwachsenen im Schatten picknicken oder sich gemeinsam mit den Kindern abkühlen. Weitere Informationen zur Anfahrt und den Öffnungszeiten gibt es auf der Homepage der Stadt.

Stand-Up-Paddling ausprobieren

Beim Stand-Up-Paddling (SUP) handelt es sich um eine Wassersportart, bei der man auf einem Brett steht und sich mit der Hilfe eines Stechpaddels fortbewegt. Die Sportart ist besonders in Australien oder der US-Pazifikküste verbreitet, aber auch in Mainz kann man das Stehpaddeln lernen. Dabei ist es egal, ob man bereits auf dem Brett gestanden hat oder ein SUP-Neuling ist, verschiedene Anbieter geben Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Natürlich muss man für das Stand-Up-Paddling schwimmen können und auch körperliche Fitness und Ausdauer sind dafür von Vorteil.

Ausflugsfahrt auf dem Rhein

Wer sich nicht im Stand-Up-Paddling versuchen möchte, aber trotzdem gerne Zeit auf dem Wasser verbringt, für den ist eine Ausflugsfahrt auf dem Rhein vielleicht das Richtige. Von Mainz aus werden private Charterfahrten oder öffentliche Touren nach Köln, Frankfurt oder zur Loreley angeboten. (df)

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