Stadtrat beschließt Klimanotstand für Mainz

Zuvor waren mehrere Experten angehört worden

Stadtrat beschließt Klimanotstand für Mainz

Bei der Stadtratssitzung am Mittwoch haben die Mitglieder für die Ausrufung des Klimanotstands in Mainz gestimmt. Damit nahmen sie mit großer Mehrheit einen gemeinsamen Antrag von Grünen, CDU, SPD und ÖDP an. Die Sitzung fand zunächst im Frankfurter Hof statt. Später zogen die Politiker ins Rathaus um.

Bevor der Stadtrat abstimmte, wurden mehrere Experten angehört: Unter anderem kamen Özden Terli (Meteorologe beim ZDF), Tobias Orthen (vom Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung in Ulm) und Eva Riempp (Geographisches Institut, Johannes Gutenberg-Universität) zu Wort.

Martin Krause von der IHK Rheinhessen sah keine Notwendigkeit, einen Klimanotstand auszurufen. „Meinen Sie im Ernst, dass wir in Mainz eine nicht mehr überschaubare Lage haben?“ Das Publikum reagierte mit Gelächter und Zwischenrufen auf seinen Vortrag. Ebling mahnte, auch andere Meinungen zuzulassen: „Wenn alle die gleiche Meinung hätten, bräuchten wir die Anhörung nicht.“

Die anderen von den Fraktionen eingeladenen Experten sprachen sich für die Ausrufung des Klimanotstandes aus.

Weitere Informationen folgen. (rk)

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