Die Mainzer Feuerwehr hat das strenge Winterwetter genutzt, um am Freitagmittag zu üben, wie man eingebrochene Personen aus dem Eiswasser rettet.
Nach Informationen des Nachrichtendiensts 5Vision.News fand die Übung an einem See in Hechtsheim statt. Wie der Feuerwehr-Pressesprecher Michael Ehresmann gegenüber 5Vision.News sagte, sei die größte Herausforderung dabei die Zeit: Eingebrochene Personen müssten schnell aus dem Eiswasser geholt werden, da sie sonst binnen kürzester Zeit unterkühlt seien und ihre Kräfte verlieren würden. Dann bestehe höchste Lebensgefahr.
Die Feuerwehr bekommt selten Gelegenheit, Eisrettungen zu üben, da es lange kalt sein muss, bevor Gewässer ausreichend zufrieren. An dem See in Hechtsheim soll das Eis am Freitag zehn Zentimeter dick gewesen sein. In Kälteschutzanzügen üben die Feuerwehrleute unterschiedliche Rettungsmethoden, bei denen immer eine Person in ein zuvor ausgesägtes Loch im Eis steigen musste. Seine Kollegen mussten den Feuerwehrmann dann retten, ohne selbst ins Eis einzubrechen.
Die Feuerwehr Mainz appelliert dringend an die Menschen, nur freigegebene Eisflächen zu betreten.