Das Mainzer Ufo-Rätsel ist gelöst

Ein unbekanntes Flugobjekt gab einigen Mainzern seit Sonntag ein Rätsel auf, sogar die Polizei ermittelte in der Sache. Nun konnte das Rätsel endlich gelöst werden.

Das Mainzer Ufo-Rätsel ist gelöst

Ein unbekanntes Flugobjekt über Mainz sorgte in den vergangenen Tagen für Aufsehen. Mehrere Augenzeugen hatten es geräuschlos in rund 200 Metern Höhe über Mainz hinwegfliegen sehen. Selbst die Mainzer Polizei ging dem Thema nach, allerdings ohne abschließendes Ergebnis (wir berichteten).

Nun ist das Rätsel um den seltsamen Flugkörper gelöst. Denn unter einem Facebook-Post von Merkurist zum Thema meldeten sich gleich mehrere Mainzer, die das Flugobjekt am Sonntag ebenfalls gesehen und teilweise sogar fotografiert oder gefilmt hatten. Leser Guido zum Beispiel, der kommentierte: „Kam aus Richtung des Rheinfestes! Wer weiß, was dort in die Lüfte geschickt wurde.“ Er stellte uns ein Video zur Verfügung:

Guidos Beschreibung ähnelt der Sichtung anderer Augenzeugen, er schrieb Merkurist in einer Nachricht: „Erlebt habe ich das Objekt schwebend, allerdings von Luft getragen und vom Wind angetrieben. Allerdings war der Windantrieb ungewöhnlich gleichmäßig, was mich ein wenig wunderte.“

Rätsel gelöst

Leser Yann konnte das Flugobjekt fotografieren. Während die Mainzer Polizei am Sonntagabend bei dem unbekannten Flugkörper noch von einer größeren Agrardrohne ausgegangen war, zeigt Yanns Foto: Es waren Luftballons, sehr viele Luftballons.

Doch wie kam das Luftballon-Bündel an den Himmel? Die Antwort auf diese Frage kennt Marco Sottile, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker. Wie er gegenüber Merkurist erklärt, starteten die Heliumballons vom Veranstaltungsgelände des Mainzer Rheinfrühlings am Rheinufer – genauer gesagt: direkt von einem Stand am Raimunditor.

Sottile selbst konnte aus einigen Metern Entfernung beobachten, wie dem Standbetreiber die Heliumballons versehentlich weggeweht wurden. „Das ist leider etwas unglücklich gelaufen“, so Sottile. Beabsichtigt sei die Aktion in jedem Fall nicht gewesen. Nun ist das Rätsel also gelöst.

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