So sieht die „City-Oase“ am Schillerplatz aus

Um den Geschäften und Lokalen am Schillerplatz nach der Sperrung der Schillerstraße zu helfen, haben sich Stadt, Citymanager und Anlieger etwas Besonderes überlegt. Eine Licht-Show soll den Platz einen Monat lang in Szene setzen.

So sieht die „City-Oase“ am Schillerplatz aus

Seit dem 20. Juli ist die Schillerstraße wegen Gleis- und Leitungsarbeiten vollgesperrt (wir berichteten). Das wird auch bis zum kommenden Sonntag (16. August) so bleiben. Nicht nur ÖPNV-Nutzer mussten sich in dieser Zeit an Änderungen wie verlegte Haltestellen und Schienenersatzverkehr gewöhnen - auch die Händler vor Ort waren betroffen. Um dem Schillerplatz im kommenden Monat neues Leben einzuhauchen, haben sich die Stadt Mainz, das „Mainz City Management“ und die Anlieger des Schillerplatzes nun ein spezielles Konzept überlegt. Am Donnerstagabend wurde die Aktion „City-Oase Schillerplatz“ präsentiert.

Seit Donnerstag wird der Schillerplatz in den dunklen Abendstunden mit speziellen Lichteffekten in Szene gesetzt. Die Aktion soll bis zum 11. September täglich stattfinden. Bereits vor den Gleisarbeiten hatten sich Vertreter der Stadt, des Handels und des Citymanagements getroffen, um einen Aktionsplan zu erstellen. Einer der Punkte des Plans: das Licht-Spektakel in den Abendstunden. Jan Sebastian, Geschäftsführer des Juweliers Willenberg, sagte bei der Vorstellung des Konzepts: „Die Kommunikation zwischen der Stadt und den Anliegern lief ausgezeichnet. Wir wussten im Prinzip schon vor zwei Jahren, dass in diesem Sommer Arbeiten anstehen. Dadurch hatten wir viel Zeit, um uns ein Konzept zu überlegen.“ Zudem lobte Sebastian die rasche Durchführung der Baustelle.

Die sogenannte Gebäude-Illumination findet in Zusammenarbeit mit der Mainzer Technikfirma „Flo Service GmbH“ statt. Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagte am Donnerstagabend: „Wir als Stadt unterstützen diese Ansätze sehr gerne.“ Zugleich dankte er den den Beteiligten für ihre Mithilfe. Unterstützt wird die Aktion von den Gebäudeeigentümern des Innenministeriums für den Bassenheimer Hof sowie von der IHK Rheinhessen für das Gebäude des ehemaligen Weißfrauenklosters. Finanziert wird die Licht-Show mit Geldern aus dem Corona-Förderprogramm „#mainzhilftsofort“ - also von der Stadt Mainz.

Doch die Licht-Show bleibt nicht die einzige Attraktion am Schillerplatz. Gemeinsam mit Citymanager Dominique Liggins haben sich die Gastronomen vor Ort ein Kulturprogramm überlegt, das auch in Zeiten von Corona stattfinden kann. Das Programm soll nun gemeinsam mit Mainzer Kulturschaffenden ausgearbeitet werden. Künstler und Musiker können sich dafür beim Citymanager bewerben. Zudem werden die Gastronomien „Wallenstein“, „Der Große Gatsby“, „Oro Negro“ und „Le Bonbon“ ein Gastro-Angebot am Schillerplatz organisieren. Laut Citymanger Liggins liegt der Fokus eher auf Getränken, aus den Läden heraus würden aber auch kleinere Speisen verkauft werden. (df)

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