Tischtennis spielen – jetzt auch bei schlechtem Wetter in Mainz-Mombach

Mit Freunden auch im Winter Tischtennis spielen? Das geht seit September in Mainz-Mombach bei Shoppingpong – einem Eventraum mit Tischtennisplatte.

Tischtennis spielen – jetzt auch bei schlechtem Wetter in Mainz-Mombach

Seit kurzem kann man in Mainz-Mombach auch außerhalb eines Vereins bei jedem Wetter Tischtennis spielen. Das ermöglicht das Konzept von „Shoppingpong “.

Wie Inhaber Ralf Frankenstein sagt, könne man über die Website den Eventraum mit Tischtennisplatte buchen und dann mithilfe eines QR-Codes betreten. Entsprechendes Material sowie ein Match- und Zählsystem seien vorhanden. Gedacht sei der Raum als Multi-Raum. „Egal ob Anfänger oder Profi, ob jung oder alt, für Geburtstage oder Firmenausflüge, jeder kann ihn mit bis zu acht Personen nutzen“, so Frankenstein.

Die einzigen Voraussetzungen seien, dass mindestens eine über 18-jährige Person anwesend sein und man sich an ein paar Grundregeln halten müsse. „Wir sehen das als Wohnzimmer. Man sollte sich entsprechend verhalten.“ Das Ambiente im Raum könne man mit unterschiedlichen Lichteinstellungen und einer Bluetooth-Box selber bestimmen. Essen und Trinken könne man mitbringen und vorhandenes Geschirr nutzen. Neben dem Eventraum gibt es ein Geschäft für Tischtennisartikel. Dort kann man Tischtennis-Material testen und kaufen. Während der Öffnungszeiten des Geschäfts ist Frankenstein anwesend und steht beratend zur Seite, wie er sagt.

Ein Raum für jede Jahreszeit

Die Idee für das Konzept existiere bereits seit vier Jahren. Während der Corona-Zeit habe er angefangen, in Mainzer Parks Tischtennis zu spielen, so Frankenstein weiter. Dort habe sich schnell eine große Gruppe gebildet, die sich zum Spielen verabredete. Das sei aber nur saisonal möglich gewesen. „Beim Tischtennis braucht man keinen Wind und keinen Regen. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem Freizeitspieler ganzjährig spielen, sich vernetzen und Material erwerben können.“

Nach Corona habe Ralf Frankenstein dann im Verein begonnen, Tischtennis zu spielen. Lange habe er nach einem passenden Raum für sein Projekt gesucht. Acht Monaten habe er jetzt, neben seiner Arbeit als Innenarchitekt, daran gearbeitet, den Raum auszustatten. Dabei habe er viel Unterstützung von Freunden bekommen.

Weitere Ideen sind in Planung

Auch für die Zukunft fehlt es Ralf Frankenstein nicht an Ideen. Unter anderem plant er, Events anzubieten. Aktuell würde auch ein Kamerasystem entwickelt. „Damit kann man sich Spiel-Ausschnitte in Zeitlupe anschauen und analysieren.“ Das Konzept der im Raum vorhandenen Technik möchte er bald für Hobbykeller zur Verfügung stellen.

Besonders ältere Personen und Menschen mit einer Parkinson-Erkrankung möchte er ermutigen, zu ihm zu kommen. Denn Tischtennis helfe bei der Aufrechterhaltung der Mobilität und könne die Lebensqualität verbessern.