Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt gegen Grundschulleiter

Mann soll Jungen im „kindlichen Alter“ missbraucht haben

Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt gegen Grundschulleiter

Die Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt gegen einen 50-Jährigen Grundschulleiter aus Rheinland-Pfalz, dem in mindestens einem Fall sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen wird.

Wie Oberstaatsanwalt Gerd Deutschler gegenüber Merkurist bestätigt, gebe es einen Anfangsverdacht, auf den sich die Ermittlungen stützen. Wo genau der Schulleiter tätig war, könne aus ermittlungstechnischen Gründen nicht gesagt werden, so Deutschler. Die Taten könnten sich aber im Zuständigkeitsbereich des Mainzer Landgerichts ereignet haben.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll es zu mehreren Übergriffen gekommen sein. Eine Tat soll der Mann gemeinsam mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin begangen haben. Die Taten hätten sich zwischen 2006 und 2008 ereignet. In dieser Zeit soll der heute 50-Jährige noch als Grundschullehrer gearbeitet haben und in seiner Freizeit Sportunterricht gegeben haben. Dabei sei es auch zum sexuellen Missbrauch eines Jungen „im kindlichen Alter“ gekommen.

Der Strafverteidiger des Mannes weist gegenüber der Zeitung die Vorwürfe zurück. Er sei von der Unschuld seines Mandanten überzeugt. Das Verfahren gegen den 50-Jährigen soll bereits seit April 2019 laufen. (rk)

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