250.000 Euro Sachschaden: Hechtsheimer Autokratzer überführt?

Ermittlungsakte an Staatsanwaltschaft übergeben

250.000 Euro Sachschaden: Hechtsheimer Autokratzer überführt?

Seit Anfang März ist es im Mainzer Stadtteil Hechtsheim zu einer ungewöhnlichen Serie von Sachbeschädigungen an Autos gekommen. Immer wieder wurden Fahrzeuge vorsätzlich zerkratzt. Ein Verdächtiger konnte inzwischen von der Polizei ausfindig gemacht werden.

Zunächst wurden der Polizei ab dem 7. März 19 zerkratzte Autos gemeldet. Bis zum 15. März erhöhte sich die Anzahl der beschädigten Fahrzeuge dann auf 107, inzwischen wurden in diesem Zusammenhang sogar 142 Taten festgestellt. Bei 31 Fahrzeughaltern wurden Autos laut Polizeiangaben sogar mehrfach und an verschiedenen Tagen zerkratzt. Schätzungen ergeben inzwischen einen Gesamtschaden von knapp 250.000 Euro.

Eine Ermittlungsgruppe der Polizei setzte sogar Zivilpolizisten ein, um den Autokratzer zu stellen. Zudem wurde nach Gesprächen mit Zeugen ein Täterprofil des Verdächtigen erstellt. Letztlich war es dann am Abend des 16. März eine Zeugin, die der Polizei verdächtige Kratzgeräusche meldete und zur Ergreifung eines 64-Jährigen führte. Bei dem Mann wurden Tatwerkzeuge sichergestellt, äußern wollte er sich in Vernehmungen jedoch nicht.

Nach umfangreichen Ermittlungen und kriminaltechnischen Untersuchungen liegen der Polizei aber inzwischen genügend Hinweise vor, wonach der 64-Jährige zumindest für einen Teil der Sachbeschädigungen in Frage kommt. Zuvor war der Mann nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Laut Angaben der Polizei wurde die entsprechende Ermittlungsakte nun an die Staatsanwaltschaft übergeben. Diese muss nun entscheiden, wie es in dem Fall weitergeht.

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