Diese Popstars kommen aus Mainz und Umgebung

Helene Fischer, DJ Taucher und Tarkan: Gleich mehrere Chartstürmer kommen aus Mainz und Umgebung. Wir stellen euch einige Künstler und Gruppen vor.

Diese Popstars kommen aus Mainz und Umgebung

Eine äußerst erfolgreiche ESC-Teilnehmerin, zwei „Popstars“, und eine Indie-Rock-band: Aus Mainz und Umgebung kommen gleich mehrere Künstler, die in der Musik-Szene auf sich aufmerksam gemacht haben. Wir stellen sie euch in unserer Serie vor.

Platz bei 3 beim ESC: Melanie Bender („Mekado“)

In den letzten Jahren belegte Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) meist hintere Plätze oder gar den letzten Rang. Wesentlich erfolgreicher lief es, als die Mainzerin Melanie Bender 1994 antrat.

Gemeinsam mit ihren Band-Kolleginnen von „Mekado“ und dem Titel „Wir geben ‘ne Party“ landete die damals 19-Jährige sensationell auf Platz drei.

Doch schon bald nach dem guten Abschneiden beim ESC trennte sich das von Ralf Siegel produzierte Mädchen-Trio. In der Folge veröffentlichte Bender, deren Vater „Dschingis Khan“-Urgestein Steve Bender war, einige Titel im „Euro-Dance“-Sound. Der ganz große Chart-Erfolg blieb ihr dabei jedoch verwehrt. Zu den bekannteren Titeln zählte dabei „You just want Sex“.


„Popstars“-Sieger Meiko Reißmann („Overground“)

Mit dem Sieg in der Castingshow „Popstars“, aus der schon die „No Angels“ hervorgingen, startete im Jahr 2003 die Karriere von Meiko Reißmann.

Als Mitglied der Boyband „Overground“ belegten er und seine Kollegen mit ihrer ersten Single „Schick mir 'nen Engel“ direkt Platz eins in den deutschen, österreichischen und den Schweizer Charts. Neben seiner Gesangskarriere studierte Reißmann an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Betriebswirtschaftslehre.

Mit „Overground“ folgte noch ein Nummer eins-Album und zwei Top Ten-Hits in den deutschen Charts. In der Folge moderierte Reißmann einige TV-Formate und war als Radio-Moderator tätig. Heute arbeitet der ehemalige Chart-Stürmer als Produkt-Manager.

„Queensberry“-Sängerin Selina Herrero

Die Mainzerin Selina Herrero war von 2010 bis 2012 Mitglied der „Popstars“-Sieger-Band „Queensberry“. Um Teil der Gruppe zu werden, brach sie sogar kurzzeitig die Schule ab, die sie nach ihrem Band-Ausstieg jedoch wieder fortsetzte. Doch schon vor ihrer Zeit bei „Queensberry“ konnte sich Herrero in den deutschen Charts platzieren.

Mit ihrer ersten Single „Don’t be shy“ gelang ihr 2008 der Sprung in die Top 100. Das gleiche schaffte sie auch mit dem Titel „You Can’t Stop Me“ (2008). Ab 2013 nahm die Mainzerin einige Titel mit der Formation „SpaceBoyz“ auf. Aktuell tritt sie unter dem Namen Selina Nunez wieder als Solo-Sängerin auf.

„Auletta“

Die Mainzer Indie-Rock-Band „Auletta“, benannt nach einer italienischen Stadt, bekam 2008 ihren ersten Plattenvertrag. In den folgenden Jahren schaffte die Gruppe mit je zwei Alben und zwei Singles den Sprung in die deutschen Charts. Ihr Hit „Meine Stadt“ ist auf dem Spiel „Fifa 10“ zu hören.

2010 vertrat die Mainzer Gruppe Rheinland-Pfalz bei Stefan Raabs „Bundesvision Songcontest“. Dort konnte „Auletta“ jedoch nur den drittletzten Platz belegen. Nach einer kreativen Schaffenspause meldete sich die Band dann 2018 wieder zurück. Um ein angekündigtes neues Album produzieren zu können, startete „Auletta“ eine Crowdfunding-Kampagne. Schließlich erschien das Album mit dem Titel „Auletta“ im April 2019.

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