Am Sonntag, 11. August, lädt die Mainzer Gruppe „Scientists for Future“ zu einer Diskussionsveranstaltung über eine mögliche Erweiterung des Windvorranggebiets zwischen Mainz-Hechtsheim und Ebersheim ein. Dabei soll über die Chancen und Möglichkeiten diskutiert werden, die mit einem Zuwachs an Windanlagen einhergehen würden.
Die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang das Windvorranggebiet erweitert werden soll, wird im November in der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe getroffen. Bertram Fleck, ehemaliger Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, wird bei der Diskussion zu Gast sein und Fragen beantworten.
„Chancen für Windkraft in Mainz“
Die Scientists for Future betonen, dass eine Erweiterung des Windvorranggebiets nicht nur für den Klimaschutz wichtig sei, sondern auch zahlreiche Vorteile für die Stadt Mainz habe: „Die Windkraft ist eine enorme Chance für Mainz. Sie würde uns beim Klimaschutz einen großen Schritt voranbringen und gleichzeitig mehr Geld in die Stadtkasse bringen“, so Nadja Hellmann, Koordinatorin der Scientists for Future, über eine Erweiterung der Windanlagen.
Weitere Vorteile von zusätzlichen Windrädern wären höhere Einnahmen für die Kommunen und eine Verbesserung der Energiesicherheit von Mainz. Zum momentanen Zeitpunkt beziehe die Stadt Mainz laut den Scientists for Future nur fünf Prozent des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien. Mit jedem weiteren modernen Windrad könne die Stromproduktion um circa 1,2 Prozent gesteigert werden. Über weitere mögliche Vor- und Nachteile einer Erweiterung soll während der Veranstaltung diskutiert werden.
Hintergrundinformationen
Vor fünf Jahren gründete sich die Mainzer Gruppe Scientists for Future mit dem Ziel, wissenschaftliche Informationen über die Klimakrise anzubieten. Dabei soll einerseits eine breitere Öffentlichkeit über Klimafakten aufgeklärt werden, andererseits sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, um der Klimakrise entgegenzuwirken.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.