Steuerverschwendung: Auch Fall aus Mainz im neuen Schwarzbuch

Rund 41.000 Euro für Neudruck von Stimmzetteln

Steuerverschwendung: Auch Fall aus Mainz im neuen Schwarzbuch

„Milliarden Euro Steuergeld hat die Politik in sinnlose Projekte gesteckt. Wir decken die Skandale auf, weil Sie als Bürger wissen sollen, was damit geschieht!“ - so beschreibt der Bund der Steuerzahler die Aufgabe des Schwarzbuches, das er jährlich herausgibt.

Dieses Mal sind auch fünf Fälle aus Rheinland-Pfalz dabei, wie der Steuerzahlerbund Rheinland-Pfalz laut der Deutschen Presseagentur bekanntgab. Und auch die Stadt Mainz ist in dem Buch vertreten.

Denn vor den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 mussten rund 160.000 Stimmzettel neu gedruckt werden. Konkret betroffen waren SPD-Kandidatin Alexandra Gill-Gers (auf dem alten Stimmzettel „Gill-Gers Aexandra“) und FDP-Kandidat Friedrich Sartorius (auf dem alten Stimmzettel „Sartorius, Freidrich“). Auch der Namenszusatz der Partei „Die Partei“ wurde falsch geschrieben (wir berichteten). Kostenpunkt: etwa 41.000 Euro.

Auch in den Landkreisen Bad Dürkheim, Bad Kreuznach und Mayen-Koblenz mussten Stimmzettel neu gedruckt werden. Insgesamt waren es mehr als eine halbe Million, der Neudruck kostete laut Bund der Steuerzahler rund 80.000 Euro.

Weitere Fälle könnt Ihr auf der Webseite des Bundes der Steuerzahler lesen. (rk)

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