Sicherheitsumfrage: Mainzer fühlen sich sicher

Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Universität und Polizei

Sicherheitsumfrage: Mainzer fühlen sich sicher

In Mainz fühlt man sich sicher: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Sicherheitsumfrage, die gemeinsam von der Stadt Mainz, der Polizei und dem Institut für Publizistik umgesetzt wurde. Gemeinsam stellten die Verantwortlichen die Ergebnisse am Freitagmorgen vor.

„Mainz ist eine sichere Stadt und das nehmen die Mainzer auch so wahr“, erklärt Professor Gregor Daschmann, Dekan des Fachbereichs Publizistik an der Uni Mainz. Bei den Fragen zum Sicherheitsgefühl in Mainz zeige sich eine deutliche Tendenz: Im bundesweiten Durchschnitt fühlen sich Mainzer sicherer. 80 Prozent der Mainzer sind mit der Sicherheit in ihrer Wohngegend zufrieden und fast 90 Prozent fühlen sich hier tagsüber auch sicher.

Die Wahrnehmung der Bürger deckt sich auch mit den Zahlen der Mainzer Polizei. „Mainz ist innerhalb von Rheinland-Pfalz das sicherste Oberzentrum“, sagt Reiner Hamm, Präsident der Polizei Mainz. Untersucht wurde auch das Vertrauen in die Polizei. „70 Prozent haben großes Vertrauen in die Polizei, darüber freuen wir uns sehr“.

Besonders bei Großveranstaltungen wie Fastnacht, Johannisnacht und Weinmarkt stehe die Sicherheit im Vordergrund - und die Umfrage zeigt: Die Mainzer fühlen sich auch bei diesen Veranstaltungen im Großen und Ganzen sicher (74 Prozent). Ein Grund dafür sei, so Hamm, dass es bei Veranstaltungen wie der Johannisnacht mit 500.000 Besuchern nur zu etwa 16 Straftaten kam.

Die Umfrage ist mit ihren Ergebnissen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung in Mainz ab 15 Jahren. Insgesamt bedeutet das, dass die Antworten auf 154.543 Mainzer übertragbar sind. Ausländische Mitbürger beteiligten sich nur in ganz geringem Maße an der Umfrage. Diese wurde per Fragebögen, die in den Ortsverwaltungen auslagen, online (Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Russisch, Türkisch) und via Interviews (persönlich und telefonisch) durchgeführt. Von insgesamt 4329 Teilnehmern konnten die Interviewer 2192 Fragebögen für die Statistik verwerten. (pk/mm)

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