Görtz Am Brand muss Laden schließen

Wegen der Insolvenz des Schuhhändlers Görtz müssen deutschlandweit Filialen schließen. Nun steht fest: Auch der Mainzer Laden kann nicht gehalten werden.

Görtz Am Brand muss Laden schließen

Bereits im September hatte Görtz die Insolvenz seines Unternehmens bekanntgegeben, dann kam Anfang Dezember die erschreckende Nachricht für die insgesamt 1800 Mitarbeiter: Etliche der 160 Filialen in Deutschland und Österreich müssen schließen.

Seit kurzem ist nun auch klar, dass der Store „Am Brand“ in der Mainzer Altstadt schließen muss. Wann genau letzter Verkaufstag sein wird, kann der Filialleiter gegenüber Merkurist noch nicht sagen. Weitere Informationen dazu würden demnächst aus der Zentrale in Hamburg kommen.

Die Geschäftsführung von Görtz habe zunächst versucht, die Miete für die Filialen zu reduzieren, hieß es noch vor ein paar Wochen. Die Gespräche seien aber bei vielen Vermietern offenbar nicht erfolgreich verlaufen, sodass Läden aufgegeben und die Beschäftigten dort entlassen werden müssten, berichtete das Unternehmen. Man solle zunächst einen Plan erstellen, wie das Unternehmen erhalten werden könne. Bis einschließlich November hatten die Mitarbeitenden Gehalt von der Bundesagentur für Arbeit bekommen. Ab Dezember, so war der Plan, wollte Görtz die Löhne und Gehälter wieder aus eigenen Mitteln zahlen.

Dass nun Filialen schließen müssten, sei „alternativlos“, so die Görtz-Geschäftsführung. Man wolle dennoch das Unternehmen erhalten.

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