Aktuell hat Mainz mit einem Schnee-Chaos zu kämpfen. So fielen am Dienstag in der Stadt und auch im Umland mehrere Zentimeter Neuschnee. Bei der Mainzer Mobilität gab es deshalb zahlreiche Bus-Ausfälle. Busse, die noch fuhren, hatten teils mit erheblichen Widrigkeiten und daraus resultierenden Verspätungen zu kämpfen. Zudem kam es zu zahlreichen Unfällen im Stadtgebiet (wir berichteten).
Wie die Stadt jetzt das Anwohnerparken kontrolliert
Wer aktuell nicht dringend auf sein Auto angewiesen ist, lässt es deshalb besser stehen – auch auf die Gefahr hin, dass es komplett eingeschneit wird. Pkw-Besitzer, die jetzt ohne Anwohnerparkausweis auf einem Anwohnerparkplatz stehen, können sich aber trotzdem nicht darauf verlassen, einem Bußgeld zu entgehen. Denn stark zugeschneite oder gar gefrorene Windschutzscheiben, an denen innen der Anwohnerparkausweis kleben sollte, stellen kein Hindernis für das Verkehrsüberwachungsamt dar.
Denn die Kontrolleure der Stadt bedienen sich hier einer ganz speziellen Methode, um festzustellen, ob der Autohalter einen Anwohnerparkausweise besitzt, sofern erforderlich. So heißt es auf Anfrage aus der Pressestelle der Stadt Mainz: „Sollte bei einem zu kontrollierenden Fahrzeug in einem Anwohnerpark-Areal der Innenbereich des Fahrzeugs nicht einsehbar sein, kann das Team via Kennzeichen digital einsehen, ob eine solche Parkberechtigung vorliegt.“