Neues Café in Mainzer Altstadt eröffnet

Lange Zeit stand die ehemalige „Martinstube“ in der Mainzer Altstadt leer. Doch nun hat sich das geändert. In der Mitternacht eröffnet das Café „Schnack“. Was dort in Zukunft geboten wird.

Neues Café in Mainzer Altstadt eröffnet

Seit 2020 steht die ehemalige „Martinstube“ leer. Jetzt gibt es einen Nachfolger für das Restaurant. Denn der ehemalige Leiter des Cafés „Dicke Lilli, gutes Kind“, Sven Gareis, und Geschäftspartner Adrian Löwe eröffnen dort das Café „Schnack“.

Location rundum erneuert

Wie die beiden im Gespräch mit Merkurist erzählen, habe ihnen eine gemeinsame Bekannte diesen Namen vorgeschlagen. Davon seien sie direkt begeistert gewesen. „Der Name passt perfekt zu Adrian und mir. Denn genau das Reden und Schnacken ist das, was wir so sehr lieben an unserem Job“, so Sven. Deshalb wolle man in der Gastronomie eine lockere Atmosphäre herstellen, in der jeder mit jedem gerne „schnackt“ und eine gute Zeit hat, sagt Sven.

Nachdem das Vorhaben, das Café „Dicke Lilli, gutes Kind“ zu kaufen, gescheitert ist, seien die beiden immer noch oder gerade deshalb daran interessiert gewesen, etwas Eigenes zu erschaffen. Mit der Standortauswahl ihres Cafés seien sie äußerst zufrieden, da die Lage optimal sei und der Platz vor dem Gebäude sich gut eigne für eine Außenterrasse. Ebenfalls haben sie eine klare Vorstellung, wie das Café eingerichtet sein soll. So haben sich die beiden für eine helle Optik mit sehr viel Holz entschieden. „Wir lieben Holz und finden ein helles Café sehr passend für ein Geschäft, das am Tag geöffnet ist.“ Die ehemalige „Martinstube“ wurde somit komplett erneuert – die Decke, die Wände und der Boden wurden ersetzt. Die Stühle und die Theke des ehemaligen Traditionslokals haben Sven und Adrian jedoch abschleifen und lackieren lassen und nutzen diese weiter.

Was zur Eröffnung geplant ist

Das Thema Nachhaltigkeit sei den beiden Geschäftspartnern auch bei ihrer Speisekarte wichtig. Sie versuchen, ihre Produkte überwiegend regional einzukaufen. „Unser Mehl zum Beispiel möchten wir von einer Mühle kaufen, Gemüsehöfe haben wir uns auch schon angeschaut. Die Gegend bietet großes Potenzial, möglichst viel regional einzukaufen“, sagt Sven. „Viele unserer Speisen möchten wir auch selbst machen“, erzählt Adrian. Hierfür wollen sie zum Beispiel einen Bäcker anstellen und somit selbstgebackenes Brot anbieten, der Ofen sei schon gekauft, sagt Sven. Generell werde man im Café frühstücken und Mittagessen essen können. Am Nachmittag wollen die beiden Inhaber Kaffee und Kuchen anbieten.

Eröffnen soll das Café noch diesen Monat – und zwar am 14. Dezember. Zunächst werde es bis zum neuen Jahr eine kleinere Karte geben. Zwischen den Jahren wollen Sven und Adrian anfangen, Frühstück anzubieten und ab 2. Januar soll es die komplette Karte geben. Ab kommenden Donnerstag (15. Dezember) bieten die beiden Inhaber aber schon einen eigenen Weihnachtsmarkt im Außenbereich ihres Cafés an. Dieser soll voraussichtlich danach noch drei Mal, jeweils Donnerstag und Freitag, im Dezember stattfinden. „So wie die Speisekarte werden auch die Öffnungszeiten unseres Cafés im Laufe des neuen Jahres ausgebaut“, so Adrian.

In den Monaten Dezember und Januar wird das Café sonntags und montags geschlossen bleiben. Später soll das Café sieben Tage die Woche öffnen.

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