Mainzer Kinder verwandeln Schule in nachhaltigen Staat

Schüler des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss zu Mainz starten Projekt „Schule als Staat 3.0“

Mainzer Kinder verwandeln Schule in nachhaltigen Staat

Eine Woche lang verwandelt sich das Mainzer Schlossgymnasium in einen Mini-Staat, inklusive Regierung, Parlament, Behörden und Betrieben mit Unternehmern und Angestellten.

Wie Siri Prüßner vom Organisationsteam erläutert, werden dann Lehrer und Schüler als Bürger des Staates gleichgestellt. Dadurch sollen gesellschaftliche Zusammenhänge und wirtschaftliche sowie politische Abläufe für die Schüler unmittelbar erfahrbar gemacht werden.

Das Projekt „Schule als Staat“ (SaS) organisieren die Schüler bereits zum dritten Mal. Hierbei soll vor allem die Nachhaltigkeit in den Vordergrund gestellt werden. „Alle Entscheidungen und Staatsabläufe sind dem Wert der Nachhaltigkeit verpflichtet, beispielsweise in Form einer Nachhaltigkeitssteuer oder einem Ein-Weg-Geschirr-Verbot“, erklärt Siri Prüßner. Alle Teilnehmer sollen so für ein umweltbewusstes und nachhaltiges Leben sensibilisiert werden. „Es soll aufgezeigt werden, was mit einem vorhandenen Willen alles schaffbar beziehungsweise veränderbar ist.“

Die Schüler suchen nun nach Unterstützern für ihr Projekt, etwa für Informationsmaterialien zur Außendarstellung, für technische Ausstattung mit Computern und EDV-Anlagen sowie für die Herstellung der eigenen Staatswährung.

Spenden kann man über folgendes Konto:

Förderverein Schlossgymnasium e.V. | IBAN DE12551900000152123055 | BIC MVBMDE55XXX | Mainzer Volksbank e.G.

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