Das Problem mit den Fußgängerzonen in Mainz

Eine der meistbenutzten Fußgängerzonen in Mainz erstreckt sich vom Schillerplatz bis kurz vor die Kirche St.Quintin. An das Tempolimit oder das Fahrverbot halten sich aber viele nicht. Was macht die Polizei dagegen?

Das Problem mit den Fußgängerzonen in Mainz

Wer öfters in der Mainzer Innenstadt unterwegs ist, hat sicherlich schon eines bemerkt: Die Fußgängerzonen rund um das Theater werden ständig missachtet und von Pkw befahren. Auf der Ludwigsstraße, Schöfferstraße, Alte Universitätsstraße und dem Gutenbergplatz dürfen eigentlich nur Linienbusse, Taxis, Fahrräder und zu bestimmten Zeiten auch der Lieferverkehr fahren. In der Realität hält sich aber nicht jeder daran.

Ein Leser zeigte sich frustriert:

Auf Anfrage von Merkurist erklärte die Pressestelle der Mainzer Polizei: „Das Problem ist uns bekannt.“ Es sei jedoch schwer das Problem vollständig zu lösen. Dennoch kümmere sich die Polizei Mainz intensiv um die Verbesserung der Situation. Maßnahmen dagegen seien vor allem drei Mechanismen: die Kontrolle, die Aufklärung und die Verkehrsführung.

So werden laut Pressestelle unter anderem Streifen, Sonderkontrollen und Fahrradstreifen als Kontrollmaßnahmen genutzt. Des Weiteren würde grundsätzlich, aber auch nach durchgeführter Kontrolle, auf die Aufklärung der Verkehrsteilnehmer gebaut werden. Ebenso sei es aber der Polizei ein wichtiges Anliegen, dass die Straßenführung ständig überdacht und optimiert werde. Dass sich die Anzahl der Meldungen erhöht haben, sei jedoch in den letzten Monaten nicht registriert worden.

Tätern droht Bußgeld

Den Tätern blüht, je nach Art des Vergehen, laut Bußgeldkatalog eine Geldstrafe von bis zu 70 Euro. Im ersten Halbjahr 2019 verzeichnete die Mainzer Polizei laut Pressesprecher bei 19 Kontrollstellen 214 Pkw, die gegen die Regelung verstießen. (df)

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