Ab Freitag (1. Mai) sind am Mainzer Rheinufer Umweltscouts im Einsatz. Wie die Stadt Mainz mitteilt, sollen sie bei der richtigen Müllentsorgung unterstützen.
Die Umweltscouts sind ab dann regelmäßig freitags, samstags und an Feiertagen am Rheinufer unterwegs. Dort bieten sie den Bürgern Abfalltüten an und weisen auf die nächstgelegenen öffentlichen Papierkörbe hin. Außerdem haben sie Taschen-Aschenbecher im Angebot, da in die Wiese getretene Zigarettenkippen das Grundwasser verseuchen können.
Umweltdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) appelliert an die Bürger: „Wir alle freuen uns über ein sauberes Mainz. Wer Müll nicht in den Abfalleimer, sondern einfach auf die Straße oder die Wiese wirft, verschmutzt die Umwelt und schadet Menschen, Tieren und Pflanzen.“ Entlang des Rheins gebe es ausreichend Abfallbehälter. „Wenn ein Mülleimer in den Abendstunden einmal voll sein sollte, steht in kurzer Entfernung sicher ein weiterer“, so Steinkrüger.
Besondere Regeln für den Winterhafen
Für den Restabfall stehen im Winterhafen zusätzlich große, im Boden versenkte Abfallbehälter bereit. Die Stadt weist darauf hin, keine heiße Asche in diese sogenannten Unterflurbehälter zu füllen, da dies die Innenverkleidung beschädige. Heiße Asche von Grills soll stattdessen in die dafür vorgesehenen Metalltonnen an den Grillstellen entsorgt werden.
Seit die Umweltscouts im Einsatz sind, hat sich die Arbeit für die Stadtreinigung am Rheinufer laut der Verwaltung deutlich vereinfacht. Zuvor hätte an Wochenenden wesentlich mehr Abfall in den Grünflächen gelegen. Die Stadtverwaltung hofft, dass sich die Müllmenge künftig weiter reduziert, indem die Menschen Mehrwegbehälter nutzen und ihre eigenen Abfälle wieder mit nach Hause nehmen.