So schnitt der Mainzer Koch bei „Top Chef Germany“ ab

Zwei Rheinhessen im Finale von „Top Chef Germany“. In der Kochsendung mit einer prominenten Jury mussten sie sich in der letzten Sendung mit vier weiteren Köchen messen. Wer hat gewonnen?

So schnitt der Mainzer Koch bei „Top Chef Germany“ ab

In der Sendung „Top Chef Germany“ treten zwölf Profiköche gegeneinander an und stellen sich der prominenten Jury um Koch-Legende Eckart Witzigmann. Der Gewinner erhält 50.000 Euro und einen mehrseitigen Artikel im „Feinschmecker“-Magazin. Und die letzte Folge der ersten Staffel wurde am Mittwoch zur rheinhessischen Angelegenheit.

Denn unter den letzten sechs Kandidaten befanden sich gleich zwei Profiköche aus Rheinhessen: Tom Götter aus Selzen, der seine Koch-Karriere im Hyatt Regency in Mainz begann, und Annette Glücklich aus Worms.

Himmel und Erde

Zunächst traten die sechs Köche in Berlin gegeneinander an und mussten in 90 Minuten ein Gericht aus ihrer Heimat kochen. Annette Glücklich entschied sich für die rheinhessische Spezialität „Himmel und Erde“ mit französischer Blutwurst. Damit begeisterte sie auch Eckart Witzigmann, der als einer von nur vier Köchen den Titel „Koch des Jahrhunderts“ tragen darf. „Die Blutwurst ist einzigartig gut“, urteilte Witzigmann.

Götter entschied sich für Entenbrust mit Rotkohl - und erntete eine gemischte Reaktion der Jury. „Großes Kompliment zur Soße, aber insgesamt fehlt etwas die Aussagekraft“, urteilte Witzigmann. Dennoch schaffte es Götter genau wie Glücklich unter die letzten vier Köche, die nun auf Mallorca weiterkochten.

Finale auf Mallorca

Dort mussten sich die Köche komplett umstellen und ein Gericht der mediterranen Levante-Küche kochen - wieder unter Zeitdruck. Auch wenn Götter insgesamt ein wohlwollendes Urteil bekam, reichte es für ihn nicht ganz fürs Finale. Das erreichte aber Annette Glücklich aus Worms, die sich dort mit dem Münchner Franz-Josef Unterlechner messen musste.

Glücklich durfte sich für die letzte Runde nun zwei Assistenten aussuchen und wählte unter anderem Götter. Weil die Promi-Jury aber nur das Dessert des Teams komplett überzeugte, setzte sich am Ende das Team Unterlechner durch. Für die beiden Rheinhessen war die Sendung dennoch ein voller Erfolg - beide präsentierten sich als sympathische und kompetente Köche. Götter brachte es an einer Stelle auf den Punkt: „Wir lieben, was wir machen, wir lieben den Scheiß.“ (mm)

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