Mainzer Studis müssen jetzt in Zelt-Halle zur Vorlesung

Aufgrund von Bauarbeiten können mehrere Vorlesungen und Veranstaltungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im kommenden Wintersemester nicht wie gewohnt im Hörsaal stattfinden.

Mainzer Studis müssen jetzt in Zelt-Halle zur Vorlesung

Der größte Hörsaal der Universität Mainz, der RW1, muss jetzt saniert und modernisiert werden. Daher werden im Semester 2026/2027 einige Veranstaltungen und Vorlesungen in eine Übergangshalle auf dem Campus verlegt.

Der Hörsaal RW1 befindet sich in dem 1992 errichteten Gebäude des Fachbereichs für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Mehrere Fachbereiche nutzen den Raum für Veranstaltungen, Vorlesungen und Events.

Vorlesungen in Interimshalle

„Der Hörsaal RW1 ist mit rund 1000 Sitzplätzen der größte Hörsaal auf dem Gutenberg-Campus, weswegen dort stattfindende Vorlesungen und Veranstaltungen mit entsprechendem Personenaufkommen nicht in andere, kleinere Räume verlegt werden können“, erklärte die Johannes Gutenberg-Universität gegenüber Merkurist.

Für das Wintersemester 2026/2027 seien insgesamt 27 wöchentlich stattfindende Lehrveranstaltungen vorgesehen, darunter die Vorlesungsreihe „Voices for Climate“, die in einen temporär errichteten Hörsaal ausweiche.

„Hinzu kommen bislang 12 Einzelveranstaltungen, wobei es sich insbesondere um Sonderveranstaltungen wie Einführungsveranstaltungen, Absolventenfeiern und Ähnliches handelt“, ergänzte die Pressestelle der Universität.

Die Interimshalle, also die temporär errichtete Halle, befindet sich neben der Muschel auf dem Campus der Universität.

Sanierungsarbeiten im Hörsaal

Bei den geplanten Sanierungsarbeiten im RW1 solle vor allem der Bodenbelag erneuert und der Brandschutz verbessert werden. Auch eine Modernisierung der Beleuchtung, ein Austausch der Zugangstüren und eine Aktualisierung der Medientechnik seien vorgesehen. Zudem solle der Hörsaal barrierefrei gestaltet werden.

Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis März 2027 vorgesehen. Ziel der Maßnahmen sei es, optimale Lehr- und Veranstaltungsbedingungen zu schaffen und die langfristige Nutzungsqualität des größten Hörsaals auf dem Campus zu sichern.