Mainzer Rheingoldhalle soll bis Fastnacht fertig werden

Projekt weit fortgeschritten

Mainzer Rheingoldhalle soll bis Fastnacht fertig werden

Die Mainzer Rheingoldhalle soll bis Ende des Jahres fertig saniert sein und am 3. Januar an den Betreiber der Halle Mainzplus Citymarketing übergeben werden.

„Wir sagen das mit Zuversicht, aber auch mit aller Vorsicht, denn wir hatten in den letzten Jahren so viele unvorhersehbare Ereignisse zu verkraften“, sagt der Mainzer Bürgermeister Günter Beck (Grüne), Aufsichtsratsvorsitzender der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG). Beck zählt auf: „Zunächst den massiven Brandschaden, dann Wasserschäden durch die Löscheinsätze, intensive Verhandlungen mit den zuständigen Versicherungen, die den Bauablauf erheblich beeinträchtigt haben, Asbesteinträge und deren aufwändige Entsorgung, schließlich die Corona-Pandemie mit allen erdenklichen Einschränkungen, dazu Lieferengpässe von Baustoffen, einen Bombenfund und selbst das Hochwasser an der Ahr hat einen unserer Lieferanten getroffen.“

Die letzten Wochen und Monate hätten Frank Intra, Projekteiter und Prokurist der Rheingoldhalle GmbH & Co. KG, und sein Team die beteiligten Unternehmen und Subunternehmen gefragt, ob noch Lieferengpässe zu erwarten seien. Fast alle erforderlichen Baustoffe seien gesichert und zum Teil zwischengelagert worden, um den geplanten Bauablauf einhalten zu können.

In der unteren Ebene sei inzwischen der Terrazzoboden gelegt worden, gerade werde damit begonnen, die Wandverkleidung im Kongress-Saal anzubringen. Danach werde mit der Verlegung des Parketts begonnen und der Bühnenboden gelegt. Auch die Arbeiten an den Fassadenseiten Rheinstraße und Rheinufer haben begonnen. „Wenn alle an einem Strang ziehen und wir ohne Unterbrechung weiterarbeiten können, sind wir nach menschlichem Ermessen Ende des Jahres fertig und für die Fastnachtsvereine, die den Kongress-Saal nutzen wollen, besteht Planungssicherheit“, so Beck.

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