KUZ-Umbau in Mainz gestartet

Arbeiten kosten 5,8 Millionen Euro

KUZ-Umbau in Mainz gestartet

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling hat am Dienstagnachmittag den Startschuss für die Umbauarbeiten des Mainzer Kulturzentrums (KUZ) gegeben. Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz (ZBM), Günter Beck und Detlev Höhne, führte Ebling mit einem Vorschlaghammer erste Abrissarbeiten an einer Hallenmauer durch.

Der Umbau soll laut der ÜWG-Engineering GmbH, die mit den Arbeiten beauftragt wurde, etwa 18 Monate dauern. Nachdem im Dezember 2016 das offizielle Ausschreibungsverfahren gestartet war und mehrere Angebote eingegangen waren, hatte sich herausgestellt, dass die ursprünglich geschätzten Baukosten höher sind als zunächst geplant. Statt von 5 Millionen Euro geht die ZBM nun von rund 5,8 Millionen Euro aus.

Insgesamt soll das Gebäude größer und moderner werden, seinen traditionellen Industriecharme aber behalten. „Das KUZ bekommt kein neues Gewand, aber es wird einige technische Neuerungen geben“, so Ebling. So wird das KUZ unter anderem behindertengerecht umgebaut, erhält zwei Aufzüge und eine moderne Brandschutzeinrichtung (wir berichteten).

Das KUZ solle dabei auch weiterhin ein Ort der Feierkultur, für Neues, Gewagtes, aber auch Unbekanntes sein. „Viele Mainzer kennen das KUZ als Einstieg in das Mainzer Nachtleben und vermissen es gerade“, so Ebling. Ein bisschen müssen sich die Mainzer aber noch gedulden. Die Umbaurarbeiten sollen bis zum 31. Oktober 2018 dauern. Die Wiedereröffnung des KUZ soll dann Ende des kommenden Jahres stattfinden.

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